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Liethhalle: Künftig Platz für 700 Gäste?

Obernkirchen / Erweiterung Liethhalle: Künftig Platz für 700 Gäste?

Die Bürgerschützen der Bergstadt können vernünftig wirtschaften. Und sie geben sich nicht damit zufrieden, die eigenen Veranstaltungen wie das Schützenfest und das Grünkohlessen mit schwarzen Zahlen abzuschließen, sondern schaffen auch Rücklagen für Investitionen.

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Nicht nur beim Oktoberfest ist die Liethhalle ein kreisweit sehr gefragter Veranstaltungsort.

Quelle: Archiv

Obernkirchen. Obernkirchen (sig). Zu den Investitionen zählt zum Beispiel das Mobiliar in der Liethhalle, das schrittweise ergänzt und auf Vordermann gebracht wird. Bestellt worden sind weitere 150 Stühle, um die Gebühren für ausgeliehenes Mobiliar zu senken und schließlich ganz einzusparen.

 Aussortiert werden alle eckigen Tische, weil man erkannt hat, dass sie durch ihre Größe und Form nicht gerade die Geselligkeit fördern. An runden Tischen bekommt man besser Kontakt miteinander, und sie erleichtern auch die Gesprächsführung. Deshalb werden weitere Mittel für den Ankauf stabiler runder Holztische aufgewendet.

 Das bedeutet zugleich, dass der Stab der Bürgerschützen jetzt den Verkauf des Mobiliars in die Hand nimmt, das aussortiert wird. Den an einem Erwerb interessierten Bürgerschützen wird ein Tisch mit acht Stühlen (alle aus Kunststoff) zum Vorzugspreis von 70 Euro angeboten.

 Nachdem das letzte Grünkohlessen von mehr als 600 Gästen besucht worden war, ist es nicht unrealistisch, sich auf eine weitere Steigerung einzurichten. Stabszahlmeister Stephan Eckert sieht es für sinnvoll an, den Bestand an eigenen Stühlen auf 700 aufzustocken. Damit wäre dann wohl die obere Grenze für die Auslastung der Liethhalle erreicht. An den notwendigen Aufwendungen für diesen inzwischen längst kreisweit sehr gefragten Veranstaltungsort haben sich die Bürgerschützen schon in der Vergangenheit beteiligt. Außerdem haben sie noch 2000 Euro aufgebracht, damit der Jugendring eine flexible Bühne erwerben konnte. Sie kam beim jüngsten Bürgerschießen vor dem Rathaus zum Einsatz und lässt sich schnell auf- und abbauen.

 Neben den guten Botschaften, die Eckert zu bieten hatte, gab es auch einige nicht so erfreuliche Nachrichten. Nach den Veranstaltungen während des Schützenfestes fehlten in der Liethhalle drei Stühle. Nach dem Grünkohlessen war die Hälfte des Vorhangs vor dem Küchentrakt verschwunden. Außerdem gab es einen Stromausfall, durch den die Toiletteanlage einfror. Erfreulicherweise konnte größerer Schaden vermieden werden.

 In der Liethhalle wird am 30. Juni der Königsball gefeiert, ausgerichtet vom Liethrott, das der amtierende Schützenkönig Oliver Schäfer seit einigen Monaten leitet. Dabei werden auch die Ergebnisse der Schießwettbewerbe um den Stabs- und Hunstigerpokal bekannt gegeben.

 Bei der vom Stadtkommandanten Klaus Scholz geleiteten Führerkorpssitzung in der „Berghütte“ kam ein interessanter Vorschlag auf den Tisch: Man könnte doch in der Liethhalle ein gemeinsames Frühstück für alle Rotts ausrichten. Darüber wird im kleineren Kreis der Rottführer gesprochen. Erörtert werden soll auch die Anregung, während des Schützenfestes nur noch eine Tanzveranstaltung auszurichten anstelle von zwei Bällen.

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