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Männer und Frauen trennen mehr als nur 11 500 Worte

Obernkirchen / Vortrag Männer und Frauen trennen mehr als nur 11 500 Worte

Klappt das mit dem gemeinsamen Einkauf bei Männern und Frauen? Oder sollte man das getrennt erledigen? Ulrike Tubbe-Neuberg aus Rinteln hat sich mit diesem Thema intensiv befasst und Erstaunliches dabei zutage gefördert. Darüber berichtete sie den Obernkirchener Landfrauen.

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Hier können sich Frauen Stunden aufhalten – und Männer werden es nie verstehen.

Quelle: rnk

Obernkirchen (sig). Dass es zwischen den Geschlechtern auf diesem Feld deutliche Unterschiede gibt, macht schon das Motto ihres Vortrages deutlich: „Männer gehen einkaufen, Frauen gehen shoppen.“ In dieser Aussage liegt eine deutliche Wertung, die sie auch begründen konnte.
Die Fachberaterin der Schaumburger Landfrauen holte erst einmal weit aus. Es habe schließlich schon bei den ersten Menschen eine klare Aufgabentrennung gegeben. Die Männer gingen auf die Jagd, die Frauen sammelten Kräuter, Beeren und andere Früchte, häufig zusätzlich noch das Holz für die Feuerstelle. Auch das Aufziehen der Kinder oblag den Frauen.
Da hat sich inzwischen unter dem Einfluss der Gleichberechtigung und der erheblich geänderten Lebensverhältnisse ein großer Wandel vollzogen. Immer mehr Männer schwingen in der Küche den Kochlöffel und sind versiert im Umgang mit Babywindeln. Und immer mehr Frauen tragen durch ihren Beruf entscheidend zum Aus- und Einkommen der Familie bei.
Danach arbeitete die Referentin aber auch andere Unterschiede heraus. Frauen seien wesentlich kommunikationsfreudiger und emotionaler, Männer würden dafür in der Regel logischer denken und sich besser auf eine Sache konzentrieren. Rund 23 000 Wörter spreche eine Frau am Tag, ein Mann nur die Hälfte. Fazit: Die Frauen seien „multitaskfähig“ und ticken eben ganz anders.
Statistiker haben festgestellt, dass Männer zum Beispiel beim Kauf einer Hose zum Preis von 50 Euro nach zehn Minuten eine Entscheidung gefällt haben. Bei den Frauen kann das Stunden dauern. Und der Endpreis liegt dann auch deutlich höher. Männer probieren maximal zwei bis drei Teile aus, dann steht ihre Entscheidung. Beim anderen Geschlecht können es gut und gerne sieben Teile werden, und danach kommt vielleicht noch immer kein Kauf zustande. Das entnervt den vor der Umkleidekabine sitzenden Partner: „Ja, schön, passt doch.“ Nicht viel anders ist es beim Besuch eines Schuhgeschäftes.
Deshalb bevorzugen es die Frauen, mit einer modisch informierten Freundin shoppen zu gehen. Das trägt mehr zum Wohlbefinden bei und nervt weniger als der ungeduldige Partner. Frauen reagieren auch mehr auf Sonderangebote, modische Trends, Farben und Wohlgerüche. In Sachen Geschmack sind sie flexibler und modebewusster als Männer.
Beim Einkauf von Lebensmitteln reichen den meisten Männern 15 bis 30 Minuten. Frauen würden dafür bis zu einer Stunde benötigen. Im Grunde sind das alles Argumente gegen eheliche Besorgungen.
Aber gerade bei jüngeren Beziehungen stellt man immer wieder eine größere Belastbarkeit beim gemeinsamen Einkauf fest. Das muss sich später aber ändern. Sonst würden die Statistiker falsch liegen.
Tubbe-Neuberg erhielt viel Beifall f – nicht zuletzt deshalb, weil sich so manche Zuhörerin in den eigenen Erfahrungen bestätigt sah.

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