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Obernkirchen Stadt Manchmal braucht es eine Brücke
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Manchmal braucht es eine Brücke
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00:17 20.06.2016
Tamara Fernando (von links), Maren Lowitsch, Mareike Helle und Johanna Watermann haben eine Eins vor dem Komma ihrer Abschlussnote. Quelle: wk
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OBERNKIRCHEN.

„Schon in den Zeugniskonferenzen konnten wir sehen, welche herausragenden Ergebnisse ihr erzielt habt“, würdigte die Schulleiterin Dörte Korn bei der Entlassungsfeier die von den jungen Leuten erbrachten Leistungen: „Besonders deutlich wird dieser Erfolg, wenn wir die Abschlüsse mit den Empfehlungen aus dem Jahr 2010 vergleichen.“

 Hinsichtlich der damals von der Grundschule an die IGS Obernkirchen gewechselten 128 Schüler hätten nämlich sechs keine Empfehlung bezüglich einer bestimmten Schulform gehabt, 45 eine Empfehlung für den Besuch einer Hauptschule, 67 eine Realschul-Empfehlung und zehn Schülern sei seinerzeit der Besuch eines Gymnasiums angeraten worden.

 Von den jetzt 128 Abschlussschülern indes verlassen, so die Rektorin, sechs junge Leute die IGS Obernkirchen mit einem Abgangszeugnis und zwei mit einem „Abschluss für den Förderschwerpunkt Lernen“. Ein Schüler hat einen Hauptschulabschluss in der Tasche, 33 haben einen Sekundarabschluss I Hauptschulabschluss, 28 einen Sekundarabschluss I Realschulabschluss und 58 sogar einen Erweiterten Sekundarabschluss I, der zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe berechtigt. Der Anzahl der damals mit einer Gymnasialempfehlung zur IGS Obernkirchen gekommenen Schüler (acht Prozent) steht damit eine Quote von 46 Prozent der Abschlussschüler gegenüber, die nun die Option haben, auf ein Gymnasium zu wechseln und dort ihr Abitur zu machen.

 Diese Zahlen belegen „einmal mehr, welche Entwicklungspotenziale in Euch stecken, die durch die Arbeit und Struktur einer Integrierten Gesamtschule gezielt unterstützt werden können“, resümierte Korn. Dabei erlaube es diese Schulform, „die Leistungsentwicklung eines jeden Einzelnen von Euch so lange wie möglich offen zu halten, um den besten Schulabschluss zu ermöglichen“. Wobei die Schüler in ihrer Entwicklung sehr unterschiedliche Wege gegangen seien: „Manchmal war es ein gemütlicher Spaziergang, manchmal eine anspruchsvolle Bergwanderung. Und es gab Stellen, an denen es eine Brücke brauchte, damit ihr weiter kamt.“

 Als beste Schüler dieses Abschlussjahrgangs mit einem Erweiterten Sekundarabschluss I zeichnete die Schulleiterin Maren Lowitsch (Notendurchschnitt 1,2), Mareike Helle (1,5), Tamara Fernando (1,6) und Johanna Watermann (1,6) aus. Die besten Realschulabschlüsse haben Amelie Scholz, Chiara Laschow und Max Ebeling (jeweils 2,3) geschafft, während Annika Tegt (2,7), Lisa-Marie Pönitsch (2,7), Mara-Sophie Kliewer (2,8) und Jannik Hartmann (2,8) als beste Hauptschulabschluss-Inhaber geehrt wurden.

 Mehr unterhaltenden Wert hatten demgegenüber die statistischen Daten, die Lehrerin Heide Bartels bei der im Wechsel mit Korn gehaltenen Abschlussrede präsentierte: Der nun verabschiedete Jahrgang sei insgesamt sechs Jahre lang in zwölf verschiedenen Schulfächern an der IGS Obernkirchen unterrichtet worden. Abzüglich der Ferien seien dies rund 8640 Schulstunden gewesen.

 Bartels ehrte überdies Jonathan Hopfe, Antonia Rücker und Anna Wilms, die ein besonderes soziales Engagement gezeigt hatten, indem sie freiwillig ein zusätzliches Jahr als Streitschlichter der Schule absolviert hatten.

 Eingebettet waren die Reden und Ehrungen in ein von den Abschlussschülern selbst mit diversen Show-Einlagen gestaltetes Programm. wk

 

 Eine vollständige Namensliste der Absolventen veröffentlichen wir kommende Woche in den SN.

Jetzt also doch: Nachdem die Stadt Obernkirchen dem von einem Unternehmer an sie herangetragenen Ansinnen, mehrere Räumlichkeiten in dessen Gasthof Vehlen zu standesamtlichen Trauzimmern zu erklären, bis vor wenigen Wochen noch ablehnend gegenüber stand, hat die Verwaltung nun eine Kehrtwende hingelegt.

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