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Mandoline trifft Akkordeon

Tosender Applaus Mandoline trifft Akkordeon

Tosender Applaus, Jubelpfiffe und Bravo-Rufe sind der verdiente Lohn für einen Hörgenuss der Extraklasse gewesen, den die beiden Ausnahmekünstler Avi Avital und Richard Galliano im Festsaal des Obernkirchener Stiftes geboten haben.

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Ein Meister seines Fachs: Der französische Akkordeonist Richard Galliano. wk

Quelle: Michael Werk

Obernkirchen. . Überraschend kam dieser Beifallssturm allerdings nicht. Denn schon während ihres mit „Bis zum Horizont und weiter …“ überschriebenen Konzertes brandete immer wieder frenetischer Applaus auf, wenn Avital (Mandoline) und Galliano (Akkordeon) mit enormer Spielfreude neue Sphären der Virtuosität präsentiert hatten.

 Hierbei spannten sie einen bunten Bogen vom ungarischen Csárdás über Werke von Johann Sebastian Bach und die von Nino Rota komponierte Titelmelodie des Francis-Ford-Coppola-Kultfilms „Der Pate“ bis hin zu einem argentinischen Tango. Wobei dies freilich nur ein paar Eckpunkte ihrer facettenreichen, musikalischen Reise waren.

 Geprägt wurde das von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Kooperation mit der Sparkasse Schaumburg und dem Verein Kulturfenster Obernkirchen im Rahmen der „Niedersächsischen Musiktage“ ausgerichtete Konzert überdies vom besonderen Sound, der sich aus der eher ungewöhnlichen Instrumentenkombination ergab: Auf der einen Seite die filigrane Mandoline mit dem kleinen Resonanzkörper, deren Saiten Avital dennoch raumfüllende Töne entlockte. Auf der anderen Seite das großvolumige Akkordeon, mit dem Galliano mal zarte, mitunter aber auch infernale Klänge erzeugte. Trotz dieser Reibung harmonierten die Instrumente nicht zuletzt deshalb miteinander, ja bildeten geradezu eine organische Verbindung, da die Mandoline und das Akkordeon beide sowohl in der folkloristischen als auch beispielsweise in der klassischen Musik verortet sind.

 So wie die beiden international renommierten Künstler Avital und Galliano mit ihren ungewöhnlichen Arrangements und Originalkompositionen weltweit Menschen begeistern, so sehr zogen sie auch ihre Zuhörer im ausverkauften Festsaal des Stiftes in ihren Bann.

 Mehr noch: Mit den Worten „Wenn diese beiden Botschafter ihres Instruments einen gemeinsamen Abend gestalten, dann ist sicher, dass sie Grenzen nicht nur ausloten, sondern überschreiten und abenteuerliche Wege gehen“, hatten die Veranstalter das Konzert beworben und damit nicht zu viel versprochen. Denn so wie die beiden international renommierten Künstler Avital und Galliano mit ihren ungewöhnlichen Arrangements und Originalkompositionen weltweit Menschen begeistern, so sehr zogen sie auch ihre Zuhörer im ausverkauften Festsaal des Stiftes in ihren Bann. Wobei nicht wenige der mehr als einhundert Besucher dieses Konzertes von zum Teil weit über die Landkreisgrenzen hinaus angereist waren, um sich diesen Hörgenuss zu gönnen, der den in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiernden „Niedersächsischen Musiktagen“ alle Ehre machte.

Auf dieses Jubiläum ging denn auch Oliver Schiller, der seit Anfang August 2015 dem Vorstand der Sparkasse Schaumburg angehört, bei seiner Begrüßung zu Beginn des Konzertes ein. So berichtete er, dass sich die Niedersächsische Sparkassenstiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1985 „zu einer der größten Kulturstiftungen Deutschlands entwickelt“ habe, indem diese gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort mehr als 3500 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 100 Millionen Euro realisiert habe.

 „Ein besonderes Beispiel für unser gemeinsames Engagement sind die Niedersächsischen Musiktage“, betonte er. „Nicht nur, weil sie Impulse für das kulturelle Leben in ganz Niedersachsen geben, sondern auch weil die Intendantin, Katrin Zagrosek, uns jedes Jahr aufs Neue mit einzigartigen Programmen, hochkarätigen Künstlern und thematisch passenden Spielorten überrascht.“ wk

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