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Obernkirchen Stadt Mehr Sicherheit auf dem Sülbecker Weg
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Mehr Sicherheit auf dem Sülbecker Weg
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17:20 23.12.2012
Obernkirchen (r)

Der Grund: Es gibt in diesem Bereich weder eine ausreichende Straßenbeleuchtung noch einen gesonderten Weg für Fußgänger und Radfahrer.

 Besonders im Kreuzungsbereich zur B65 ist große Vorsicht geboten, denn durch die Fahrbahnbegrenzungen in Form von Mauern und Leitplanken besteht kein Raum für eventuell notwendige Ausweichmanöver. Aus diesem Grund nutzen Radfahrer inzwischen immer mehr den Feldweg in Richtung Sülbecker Kirche. Je nach Wetterlage kann dies ebenfalls eine sehr unangenehme Erfahrung bedeuten.

 Die CDU möchte dieses Gefahrenpotenzial in einem gemeinsamen Vorstoß aus Obernkirchen und Nienstädt entschärfen und den Sülbecker Weg mit einem fußgänger- und radfahrergerechten Ausbau versehen.

 Auch der CDU-Landtagskandidat Mike Schmidt hat sich bei einem Ortstermin von den beiden CDU-Ortsverbänden überzeugen lassen. „Da es sich um eine Landesstraße handelt, werde ich mich im Landtag für eine Unterstützung einsetzen“, sagte Schmidt den Vorsitzenden Karlheinz Volksdorf (CDU Samtgemeinde Nienstädt) und Peter Rudolf (CDU Stadtverband Obernkirchen) zu.

 Da die aktuelle Bepflanzung und Bebauung der Straße in vielen Bereichen keinen einfachen Ausbau neben der Fahrbahn zulässt, hat die CDU einen – wie sie meint – kreativen und pragmatischen Vorschlag: Zum einen soll der Feldweg ausgebaut werden, damit sich die Fußgänger und Radfahrer nicht zwischen einer gefährlichen Kreuzung an der B65 und einem dreckigen und schlecht befahrbaren Feldweg entscheiden müssen. Der entstehende Umweg bleibe minimal und wäre nach dem Feldwegausbau gut befahrbar und begehbar.

 Als zweite Maßnahme soll ab dem Ortsausgang von Obernkirchen bis zum Feldweg auf der rechten Seite in Richtung B65 ein Fuß-/Radweg gebaut werden, um das sichere Erreichen des Feldweges zu ermöglichen.

 Gründe für diese Maßnahmen gebe es genug: Zum Beispiel bietet Obernkirchen den Nienstädter Bürgern nahe gelegene Einkaufsmöglichkeiten wie Edeka, Aldi und Rewe. Mit dem Sonnenbrinkbad, an dem die Samtgemeinde Nienstädt beteiligt ist, und der Innenstadt sind auch Chancen der Freizeitgestaltung gegeben. Diese Möglichkeiten sind derzeit nicht für alle Nienstädter gefahrlos zu erreichen. Dies soll der Vorstoß der CDU ändern und die Gefahrensituation entschärfen. Entsprechende Anträge werden derzeit erarbeitet.