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„Mehr als ein Seitenscheitel“

Basar im Sonnenhof „Mehr als ein Seitenscheitel“

Der Basar im Sonnenhof ist vor vielen Jahren entstanden, und lange Zeit war er das einzige Basarangebot weit und breit. Das hat sich geändert, aber immer noch genießt die Veranstaltung im Seniorenzentrum etwas, was im Landkreis – und nicht nur hier – alle suchen: ein Alleinstellungsmerkmal.

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Sonnenhof-Mitarbeiter Björn Hering, von Fotografin Kerstin Kressin in Szene gesetzt.

Quelle: PR

OBERNKIRCHEN. Denn der Basar am Sonnabend, 4. November, ist nicht nur eine Börse, an der für den guten Zweck gekauft, gespeist und Kaffee getrunken werden kann, sondern auch ein Treffpunkt. „Er ist generationsübergreifend“, sagt Tobias Schramme, der Sonnenhof-Chef. Das wird auch am kommenden Wochenende nicht anders sein, schließlich hat sich dies bewährt, an einem räumlichen Ende des Basars werden also die Schüler aller Klassen des Schulzentrums ihre Produkte anbieten. „Der Basar ist auch ein Ort der Begegnung“, formuliert es Schramme. Für die Schüler besonders schön: Standgelder müssen im Sonnenhof nicht bezahlt werden.

Auch die Werbung ist ungewöhnlich: Ein Bild eines jungen Mannes mit hohem Haaransatz – er ist über und über tätowiert, und als wäre dies nicht schon genug, trägt er auch noch eine Tasche aus Filz. Offensichtlich ist es eine Damentasche. Darüber steht: „Ihr Tattoo bekommen Sie im Studio Ihrer Wahl, die passende Tasche bei uns.“

Socken und Marmelade, um zwei Beispiele zu nennen, waren den Organisatoren als Motiv zu ausgelutscht – lieber eine selbst gemachte Tasche. Björn Hering heißt der Mann mit den Tattoos, er ist Mitarbeiter des Sonnenhofs. „Ein professionelles Modell hat doch nichts mit uns zu tun“, erzählt Marion Hobein. Und Björn Hering, erklärt Tobias Schramme, steht noch für eine andere Botschaft.

In der Diakonie gehe es nicht darum, ob ein Mitarbeiter rot gefärbte Haare habe oder Tattoos auf seinem Körper, ob examiniert oder nicht: Wichtig sei neben dem fachlichen Können die Grundeinstellung. Man müsse ein Herz für alte Menschen haben. Björn Hering sei dafür ein Paradebeispiel. „Diakonie bedeutet nicht, dass hier jeder einen Seitenscheitel trägt“, so Schramme. Die Taschen aus Filz sind neu im Basar-Angebot, denn es gibt Bewohner, die können nicht mehr stricken.

Der Basar wird um 14.30 Uhr eröffnet, außer den Taschen werden Holzartikel, antiquarische Bücher, Spezialitäten aus eigener Herstellung, Handarbeiten und Weihnachtliches angeboten.

rnk

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