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Mehrheit stimmt für Markus Engelhard

Obernkirchen / Feuerwehr Mehrheit stimmt für Markus Engelhard

Eine spannende Entscheidung ist die Wahl des Nachfolgers von Clemens Keich zum neuen Ortsbrandmeister gewesen. In der Vorbereitungsphase schälten sich zwei Kandidaten heraus.

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Markus Engelhard mit Bürgermeister Oliver Schäfer.

Quelle: sig

Obernkirchen. Obernkirchen (sig). Die aktiven Feuerwehrleute entschieden sich in geheimer Wahl mit Mehrheit für Markus Engelhard, der 21 Stimmen erhielt. Sein Mitbewerber Frank Messerschmitt konnte zehn Stimmen auf sich vereinigen.

 Den Führungswechsel wird es jedoch erst zum 1. Juli geben. Dann scheidet der amtierende Stadtbrandmeister Rolf Schaper aus dem Amt aus, weil er die Altersgrenze erreicht. Zugleich rückt Clemens Keich nach, der dann seine Funktion als Obernkirchener Ortsbrandmeister aufgibt. Keich: „Im Grunde hat mir meine derzeitige Aufgabe immer viel Spaß bereitet, denn ich hatte ein gutes Team hinter mir.“ Er konnte sich aber der neuen Aufgabe als Chef aller Ortswehren der Bergstadt nicht verschließen. Der Vertrauensbeweis für ihn war überzeugend.

 Wie es nach seinem Ausscheiden als Ortsbrandmeister weitergehen sollte, darüber war in der Zwischenzeit kaum etwas nach draußen gedrungen. Selbst Bürgermeister Oliver Schäfer zeigte sich bei der Jahresversammlung im Gerätehaus vom Ausgang überrascht. Die notwendigen Qualifikationen für die Führung einer Feuerwehr können beide Kandidaten vorweisen.

 Die erfolgreiche Arbeit der Kinderfeuerwehr wird Bettina Schaper fortsetzen. Nachfolger für Thomas Deppe als Sicherheitsbeauftragter wurde nach knapper Abstimmung Christian Schulz. Dominik Blaume übernahm die Position des stellvertretenden Schriftführers.

 Für eine gute Nachricht sorgte der Bürgermeister. Der neue Einsatzleitwagen, der nach Vorschlägen und Wünschen der aktiven Feuerwehrleute ausgerüstet wird, soll noch im März in der Bergstadt eintreffen. Die offizielle Übergabe erfolgt am 13. April beim Gerätehaus.

 Kreisbrandmeisters Klaus-Peter Grote hatte noch eine Botschaft mitgebracht: „Die Zahl unserer Aktiven einschließlich der notwendigen Reserve übersteigt das Optimum erheblich.“ Deshalb bestehe über Jahrzehnte hinaus nicht die Notwendigkeit, in der Bergstadt eine Berufsfeuerwehr einzuführen, die ohnehin für die Kommune kaum finanzierbar sei.

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