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Obernkirchen Stadt Minderheit hebt den moralischen Zeigefinger
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Minderheit hebt den moralischen Zeigefinger
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19:45 15.04.2011
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Obernkirchen (rnk). Wie berichtet, würden gemäß einer vom Stadthäger Bürgermeister Bernd Hellmann (SPD) unterzeichneten Vorlage Aufsichtsratsmitglieder künftig 100 Euro monatlich erhalten plus 50 Euro Sitzungsgeld.

Dem Chef des Aufsichtsrats würden 200 Euro monatlich plus 100 Euro pro Sitzung zustehen. In der Summe hätten die Stadtwerke statt bisher 7500 Euro künftig 24 000 Euro im Jahr für diese Alimentierung aufzubringen. Für diesen Vorschlag hatte im Obernkirchener Stadtrat allerdings niemand Verständnis.

Die Vergütung für die Tätigkeit sei kein Nebeneinkommen, erklärte Martin Schulze-Elvert (CDU), und auch wenn die Stadt nur 4,9 Prozent der Anteile halte, solle sie zumindest moralisch den Zeigefinger heben. Wenn die Mehrheit dann im Aufsichtsrat anders entscheide, solle doch daran erinnert werden, warum man diesen Verbund eigentlich einmal eingegangen sei: nämlich um Kosten zu sparen.

Wilhelm Mevert (SPD) und Thomas Stübke (Grüne/WIR) äußerten sich in ähnlicher Art. Stübke sprach dabei von „einem Zeichen der Solidarität gegenüber denjenigen, die das bezahlen müssen“.

Deckelung bedeutet, dass die vom Stadtrat entsandten Vertreter in den Aufsichtsrat alle Summen, die über 600 Euro pro Jahr liegen, an die Stadt Obernkirchen abführen müssen.

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