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Mitorganisatoren und Spender gesucht

Erstes Seniorenfrühstück des Obernkirchener SoVD-Ortsverein Mitorganisatoren und Spender gesucht

Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ hat der Obernkirchener Ortsverein des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) ein Seniorenfrühstück organisiert. An der Premieren-Veranstaltung im Restaurant „Am Sonnenbrink“ nahmen rund 40 ältere Mitbürger der Bergstadt teil.

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Beim Seniorenfrühstück betont Robert Rammelsberg (vorne), dass man nicht Mitglied sein muss, um an den Veranstaltungen des SoVD-Ortsvereins teilnehmen zu können.

Quelle: wk

OBERNKIRCHEN. „Er würde uns freuen, wenn diese Initiative wächst“, sagte der Ortsvereinsvorsitzende Robert Rammelsberg. Mehr noch: Vielleicht könne man solch eine Frühstücksrunde zusammen mit anderen Institutionen respektive Vereinen auch an anderer Stelle ins Leben rufen – und zwar in gewissen Abständen, „mal hier und da zu angemessenen Preisen“, eventuell sogar mit „Zuschüssen von edlen Spendern“. In der Gemeinschaft schmecke es nicht nur besser, derartige Treffen seien auch ein kleiner Beitrag dazu, der Vereinsamung alter Menschen entgegenzuwirken.

In diesem Kontext wies Rammelsberg darauf hin, dass die Angebote des SoVD nicht nur für dessen Mitglieder gedacht seien. Vielmehr stünden diese „allen Menschen unserer Gesellschaft“ zur Verfügung. Überhaupt setze sich der SoVD „politisch, aber auch auf andere Weise helfend für Mitmenschen“ ein.

Orientierung an den Wurzeln

„Man kann sagen, im 99. Jahr – also kurz vor dem großen Jubiläum des Verbandes – orientieren wir uns in zunehmendem Maße an unseren Wurzeln“, führte Rammelsberg weiter aus. Habe zu Anfang, also nach den beiden Weltkriegen, noch die Fürsorge gegenüber den Mitgliedern an erster Stelle gestanden, sei seitdem der Bedarf an rechtlicher Vertretung sowie politischer Einflussnahme ständig gewachsen. Gerade unter dem Eindruck des demografischen Wandels rücke der Obernkirchener Ortsverein überdies die „Kernbegriffe der Satzung (Fürsorge, Teilhabe und Betreuung)“ in den Mittelpunkt seiner ehrenamtlicher Arbeit.

Die Klientel bestehe dabei aus Menschen, die in dieser reichen Gesellschaft einsam werden, Menschen, denen langsam das Geld ausgeht, sowie Menschen, die an Erkrankungen oder sonstigen Einschränkungen leiden, betonte Rammelsberg. Nicht zuletzt setze man sich auch für „Menschen ein, die sich in dieser kriegerischen Welt nach einer dramatischen Flucht integrieren wollen“.

Bleibt noch zu erwähnen, dass das nächste SoVD-Seniorenfrühstück für Mittwoch, 9. November, ab 10 Uhr geplant ist. Veranstaltungsort wird das gleiche Restaurant sein. Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige Anmeldung bei Robert Rammelsberg unter der Telefonnummer (05724) 7315 gebeten. wk

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