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Obernkirchen Stadt Mulchen spart Kosten
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00:17 12.12.2016
Der Rasen an der Grundschule Obernkirchen wird seit diesem Jahr mit einem Großflächenmulchmäher kurz gehalten. Quelle: wk
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Obernkirchen

Dabei wird das Gras nun nur noch auf rund fünf Zentimeter heruntergemäht, während der Rasen bei der zuvor praktizierten konventionellen Vorgehensweise auf drei Zentimeter gestutzt wurde. Darüber informierte Christiane Matthaei, Mitarbeiterin im Fachbereich Bau, Planung und Umwelt der Stadtverwaltung, bei einer Sitzung des Schulausschusses.

Eine Änderung, die gleich mehrere Vorteile bringt: Für die Vitalität des Rasens ist es besser, wenn dieser nicht so stark gestutzt wird. Zudem werden dem Rasen dadurch, dass der Grasschnitt nicht mehr entfernt wird, sondern feingehäckselt liegen bleibt, die in dem Schnittgut enthaltenen Nährstoffe zugeführt, wenn dies langsam verrottet. Somit muss der Rasen weniger gedüngt werden.

Darüber hinaus werden durch die Verwendung des Großflächenmulchmähers Personalkosten eingespart. Denn beim Mähen mit dem Aufsitzmäher musste immer wieder der sich schnell füllende Fangkorb geleert werden.

Gärtnergehilfe wird nicht mehr benötigt

Auf Nachfrage eines Ausschussmitgliedes erklärte Bürgermeister Oliver Schäfer bei der Sitzung, dass der daher bei der Rasenpflege nicht mehr benötigte Gärtnergehilfe des Bauhofes in anderen Bereichen der städtischen Grünpflege eingesetzt wird. Wie viel Geld die Stadt durch das geänderte Rasenpflegekonzept pro Jahr weniger für diese Arbeiten ausgeben muss, das werde man indes erst konkret sagen können, nachdem im Jahr 2017 ein entsprechender Vergleich der Haushaltsjahre erstellt worden ist.

Zusätzlich zum regelmäßigen Mulchmähen wird die weitläufige Rasenfläche an der Grundschule laut Matthaei einmal jährlich mit einem Spezialgerät des Bauhofes abgeschleppt, um beispielsweise Maulwurfshügel einzuebnen. Im Jahr 2016 war auf einem Teil des Areals zudem eine „Tiefenbelüftung“ des Bodens durchgeführt worden, da dieser stark verdichtet gewesen war. Im Zuge dessen hatte der Bauhof die Fläche überdies „besandet“ sowie in einigen Bereichen zusätzlichen Mutterboden aufgebracht und Rasen nachgesät.

Allerdings hatte dem Rasen dann eine längere Trockenphase zu schaffen gemacht, weshalb dessen Erscheinungsbild letztlich nicht so ist, wie man es sich vor Durchführung dieser Maßnahme erhofft hat. Insofern müsse man abwarten, wie sich das Ganze im kommenden Jahr entwickeln wird, resümierte die Expertin.

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