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Nach Paris und zum Atlantik

Besuch Nach Paris und zum Atlantik

Eine Fahrt an die Atlantikküste und ein Abstecher nach Paris – das sind nur zwei der zahlreichen Höhepunkte, auf die sich mehr als 20 Schüler der IGS Obernkirchen während ihres Austauschbesuchs in der französischen Partnerstadt La Flèche schon jetzt in den Sommerferien freuen.

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Schulleiterin Dörte Korn und ihr Kollege Herve Madec haben die Kooperation in La Flèche Mitte Mai mit Handschlag besiegelt.

Quelle: pr.

Obernkirchen/La Flèche. Die Visite im September ist eine erste Frucht der jüngst in La Flèche unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zwischen der IGS und dem Collège le Vieux Chene (wir berichteten) – und ein Gegenbesuch für 2016 ist bereits fest verabredet.

 „Zu Haupt- und Realschulzeiten gab es vor etwa 15 Jahren den bis dato letzten Austausch mit La Flèche“, erinnert Dörte Korn. Danach, so die Gesamtschuldirektorin der IGS, habe sich „leider“ niemand mehr zuständig gefühlt. „Auch vonseiten der Schüler gab es damals kein Interesse an einem Austausch“, ergänzt Hannelore Piel, PR-Chefin an der Admiral-Scheer-Straße. Erschwerend sei hinzu gekommen, dass an der einen der beiden Schulen in La Flèche auch noch das Fach Deutsch entfallen sei.

 Erst 2014 gab es wieder erste Kontakte. Kontakte, die beim jüngsten Besuch in der Partnerstadt in eine sechs Punkte umfassende Kooperationsvereinbarung zwischen der IGS Obernkirchen und dem Collège le Vieux Chene mündeten. Schulleiterin Korn, Französischlehrer Benjamin Pegesa und Gelldorfs Bürgermeister Andreas Hofmann auf der einen und Schulleiter Herve Madec, Professorin Christine Maunier, Bürgermeister Guy-Michel Chauveau und Amadou Kouyaté vom Partnerschaftskomitee auf der anderen Seite haben sie unterschrieben. Das Ganze ist nicht etwa auf flüchtigen Sand, sondern dauerhaft auf Stein gebaut. Ein Beispiel: Wechselt ein deutscher oder französischer Betreuungslehrer des Austausches, muss umgehend für Ersatz gesorgt werden. So soll sichergestellt werden, dass das Freundschaftsband nicht erneut reißt.

 „Die Gastfreundschaft, die wir jüngst in La Flèche erleben durften, war schlichtweg überwältigend. Wir sind dort mit mehr als nur offenen Armen empfangen worden“, erinnert sich Pegesa dankbar. Der Französisch- und Sportlehrer der IGS war als einer von mehr als 100 Bergstädtern die 1000 Kilometer mitgefahren.

 Dass Obernkirchen bereits seit 1965 mit La Flèche partnerschaftlich verbandelt ist, macht auch für die Schulen jetzt vieles leichter. „Die derzeitigen Achtklässler haben sich im Vorfeld des realen Austausches bereits seit Januar virtuell mit ihren Kameradinnen und Kameraden in La Flèche bekannt gemacht und sich gegenseitig ,Steckbriefe‘ geschickt. Vielleich skypen sie auch demnächst miteinander“, berichtet Pegesa. „Mitte September fahren die Obernkirchener dann nach Frankreich.“ Insgesamt gehen 23 Schüler und drei Begleiter auf die zehntägige Reise; acht Tage verbringen sie dabei direkt vor Ort. Sicherlich einer der Höhepunkte des Aufenthalts: ein Abstecher zur Gironde-Mündung und damit zum nur etwa 200 Kilometer entfernten Atlantik. „Damit die Rückfahrt nicht ganz so langweilig wird, machen wir noch einen Abstecher mit Übernachtung in Paris“, lässt Pegesa durchblicken. tw

 Ende April 2016 erwarten die Obernkirchener den Gegenbesuch aus Frankreich. Dann wollen 19 französische Schüler zusammen mit zwei bis drei Begleitern in die Bergstadt reisen. Pegesa: „Die Kollegen aus La Flèche werden dabei direkt vor Ort in einer Pilgerwohnung im Stift untergebracht. Sie freuen sich schon jetzt darauf.“ Laut Korn hat die IGS Obernkirchen bereits bei der Bürgerstiftung Schaumburg und beim deutsch-französischen Jugendwerk um einen finanziellen Zuschuss nachgesucht.

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