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Nachschlag für den Rathauschef

Obernkirchen / Wahlausschuss Nachschlag für den Rathauschef

Äußerst pünktlich hat Fachbereichsleiter Bernhard Watermann die öffentliche Sitzung des Wahlausschusses im Rathaus der Bergstadt eröffnet. Es ging darum, die Richtigkeit des Ergebnisses der Bürgermeisterwahl festzustellen. Diese Aufgabe ist erfüllt, denn es gab erwartungsgemäß keine Einwände.

Obernkirchen. Die Ausschussmitglieder prüften die Protokolle der Vorstände der elf Wahllokale und der Briefwahl. Es blieb bei 26 ungültigen Stimmzetteln, auf denen der Wählerwille nicht eindeutig zu erkennen war oder die leer abgegeben wurden. In einem Fall soll sogar ein Name auf dem Stimmzettel gestanden haben.

 Dass von 7780 Wahlberechtigten lediglich 2028 ins Wahllokal kamen, lag sicherlich an der Tatsache, dass es nur einen Bewerber gab und damit auch kein echter Wahlkampf erforderlich wurde. In einem solchen Fall können sich die 1662 Ja-Stimmen für Oliver Schäfer durchaus sehen lassen. Immerhin wäre er schon dann gewählt gewesen, wenn die Zahl der Ja-Stimmen überwiegt.

 „Dass wir innerhalb von 35 Minuten alle Zahlen vorliegen haben, dürfte es künftig nicht mehr geben“, erklärte Wahlleiter Watermann. Vom Wahlbüro in der Volksbank kamen die Zahlen sogar bereits nach zehn Minuten. Künftig werde der Bürgermeister parallel zum Rat gewählt. Das bedeutet für Obernkirchen, dass sich die Amtszeit von Oliver Schäfer diesmal auch noch verlängert, und zwar zunächst vom 1. April 2015 bis zum 31. Oktober 2016. Die nächste Bürgermeisterwahl steht dann erst zusammen mit der allgemeinen Kommunalwahl im Herbst 2021 an.

 Der derzeitige Wahlausschuss bleibt im Übrigen bis zur nächsten anstehenden Wahl im Amt. Neu per Handschlag verpflichtet wurden Christel Kockmann und die Schriftführerin Kerstin Farr. sig

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