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Nasse Laternen zu St.-Martin-Liedern

Obernkirchener Umzug hat nur wenige Zuschauer Nasse Laternen zu St.-Martin-Liedern

An sich ist alles gut vorbereitet gewesen: Die Flötengruppe der Musikwerkstatt von Karin Sieg-Franke hatte fleißig geprobt, um – unterstützt vom Gitarristen Harald Godau – zum Auftakt des Obernkirchener Martinsumzuges die passenden Lieder beizusteuern.

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Der anhaltende Nieselregen hinterlässt auch auf dem Fell des von St. Martin alias Julia Duvendack gerittenen Pferdes seine Spuren.

Quelle: wk

Obernkirchen. Julia Duvendack hatte sich als römischer Soldat kostümiert, um auf ihrem Pferd reitend den Kirchenheiligen St. Martin zu verkörpern und mit Andreas Franke, der in die Rolle des Bettlers geschlüpft war, die für die Tugend der Barmherzigkeit stehende, überlieferte Mantelteilungsgeschichte darzustellen.

 Und die Feuerwehr der Bergstadt hatte den Kirchplatz, wo diese Programmpunkte am Sonntagabend über die Bühne gingen, mit Scheinwerfern ausgeleuchtet, damit die zuhauf erwarteten Teilnehmer auch etwas sehen konnten. Worauf die Organisatoren – sprich: die Kolpingfamilie, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Marien Obernkirchen und die katholische Kirchengemeinde St. Marien Bückeburg – keinen Einfluss gehabt hatten, war das Wetter, das sich von seiner schlechten Seite zeigte. Anhaltender Nieselregen dürfte der Grund dafür gewesen sein, dass der 21. Ausgabe des Martinsumzuges deutlich weniger Teilnehmer beiwohnten als sonst. Zudem vertrugen sich die aus Papier und Pappe gefertigten bunten Laternen der Kinder nicht mit dem Nass von oben, sodass schon nach kurzer Zeit viele ungeschützte Lampions aufgeweicht waren. Im Ergebnis trugen manche Kinder bei dem von Fackelträgern der Jugendfeuerwehr begleiteten Umzug, der sich an das von der neuen evangelischen Pastorin Nora Haarmann auf dem Kirchplatz kommentierte St.-Martins-Spiel anschloss, nur noch die bloßen Laternenstäbe mit den Glühlämpchen vor sich her.

 Am Zielpunkt, der katholischen Kirche, angekommen warteten planmäßig Getränke sowie von der Bäckerei Achter produzierte „Weckmännchen“ auf die Teilnehmer.  wk

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