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Niemals langweilig

Obernkirchen Niemals langweilig

Die Ableistung eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) ist für viele junge Leute ein probates Mittel, um sich nach Abschluss ihrer Schulausbildung noch eine Zeit der Orientierung zu gönnen, bevor sie ein Studium oder eine Berufsausbildung beginnen.

Obernkirchen. So macht es auch Malte Höhn aus Nienstädt, der vor ein paar Wochen als FSJ-ler beim MTV Obernkirchen angefangen hat, in dem er schon seit vielen Jahren in der Handballsparte aktiv ist. Davor hatte er hier zudem bereits Tischtennis gespielt.Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein sozialer Freiwilligendienst für Jugendliche und junge Erwachsene, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt und noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet haben.

Im Rahmen seines zwölfmonatigen Dienstes gehört indes die Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen sowie die der Badminton- und Judosparte zu den Aufgaben von Malte Höhn. Außerdem betreut er eine Kindergruppe des Kinder- und Jugendzentrums Obernkirchen, die eine Kooperation mit diesem Sportverein pflegt und in der Aktionen wie etwa Inlineskaten, Drachenbauen und Kekse backen auf dem Programm stehen.

Mit verwaltenden Tätigkeiten habe er dagegen nicht viel zu tun, berichtet der 19-Jährige. Dabei lässt er durchblicken, dass er darüber auch nicht gerade betrübt ist. Alles, was direkt mit Sport zu tun hat, ist nämlich mehr sein Ding.
Da passt es sich gut, dass er während seiner FSJ-Zeit auch Seminare zum Erreichen einer Lizenz als „Fachübungsleiter Fitness und Gesundheit“ sowie eines Trainerscheines absolvieren muss. Qualifikationen, mit denen er später neben dem geplanten Studium vielleicht auch auf angenehme Weise Geld verdienen kann.

Dass er das Freiwillige Soziale Jahr angetreten hat, hat Malte Höhn bislang nicht einen Tag bereut: „Das ist ’ne super Entscheidung gewesen“, betont er. Nicht nur, dass ihm die Aktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen viel Spaß machen, die Arbeit wird auch „nie langweilig“. Bisweilen hat er sich sogar schon mal dabei erwischt, dass er über eine berufliche Tätigkeit als Sozialarbeiter oder Ähnliches als Alternative zu dem von ihm grob ins Auge gefassten Biologiestudium nachgedacht hat. Aber bis er sich diesbezüglich festlegen muss, ist es ja noch einige Zeit hin.

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