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Noch größer, noch besser

Barbarossafest Noch größer, noch besser

Nach dem Barbarossafest ist vor dem Barbarossafest. Einen Termin für die zweite Auflage gibt es bereits: Freitag, 17., bis Sonntag, 19. Juni 2016.

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Kaiser „Rotbart“ Barbarossa: Der Namensgeber des Stadtfestes verlieh Obernkirchen im Jahre 1181 die Marktrechte. Er ertrank am 10. Juni 1190 im Fluss Saleph, Kleinarmenien – und wurde zur Legende.

Obernkirchen (tw). Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer hat’s auf der Facebook-Seite des Spektakels avisiert, und auch auf der Homepage der Bergstadt ist’s nun ebenfalls zu lesen. „Der Verwaltungsausschuss hat den Termin bestätigt“, sagt Schäfer.

 Im Topf sollen diesmal 15000 Euro Stadtanteil für die Sause sein, „deutlich mehr als zuvor“, wie Schäfer sagt. Die Konditionen für die Vereine sollen dagegen auf dem „gleichen günstigen Niveau“ wie 2014 bleiben.

 Das Barbarossafest Nummer zwei soll abermals mit einem Freiluftgottesdienst auf dem Kirchplatz beginnen, noch größer als die Premiere werden und dabei diesmal sogar die komplette Friedrich-Ebert-Straße mit einbeziehen. Diverse „Kinderkrankheiten“ des Vorläufers sollen ausgemerzt werden.

 Partner für 2016 wird erneut die Veranstaltungsagentur „Porta Event“ um Heiko Rehling sein. „Sie hat alles so umgesetzt, wie sie uns das zugesagt hat“, blickt der Bürgermeister zufrieden zurück. Rehling und Co. sollen jetzt erneut nach Musikgruppen und Beschickern für den Mittelalter-Markt Ausschau halten. „Letzterer“, so Schäfer, „wird von den Bürgern ausdrücklich wieder gewünscht.“ Klar ist, dass es erneut mindestens zwei Musikbühnen geben wird; eventuell soll noch eine kleinere Dritte in der Baulücke an der Friedrich-Ebert-Straße dazu kommen.

 Angedacht außerdem: Mögliche Gruppenspiele mit deutscher Beteiligung, die während der Fußball-Europameisterschaft zwischen dem 17. und 19. Juni ausgetragen werden, sollen (Public Viewing) wieder öffentlich auf Großleinwand gezeigt werden. Näheres wird erst im Dezember bekannt sein.

 Stichwort Kinderkrankheiten: Verbessert werden soll die Ausschilderung der einzelnen Festbereiche und Events; ergänzend soll es diesmal aktuelle Lautsprecherdurchsagen geben. Aus dem „Bürgerfrühstück“ der Premiere, mit dem das Barbarossafest damals endete, soll 2016 ein „Frühschoppen“ werden. Hintergrund: Viele Menschen hatten nicht verstanden, dass sie Essen und Trinken selbst mitbringen sollten. Deshalb gilt bei der Neuauflage des Festes nach derzeitigem Planungsstand: „Die Bürger“, so Schäfer, „werden von der Stadt eingeladen.“ Die Größenordnung: zum Beispiel eine Gratis-Bratwurst und ein Freigetränk pro Person. Das soll dadurch möglich werden, dass die Stadt ja auch überschaubare Einnahmen aus dem Event hat.

 Ganz wichtig auch: Kein Bereich des Festes darf abgehängt werden und gleichsam ohne Verbindung zu den anderen luftleer im Raum hängen. Darauf will die Stadt achten.

 Finanziell ist ein kleiner Grundstock bereits beisammen: Im Vorfeld der Public Viewings, die die „Starkbierfreunde“ Obernkirchen anlässlich der n Fußball-WM 2014 ausgerichtet hatten, hatte der Verein angekündigt, den Erlös der Fußballabende der Stadt Obernkirchen zu spenden – und zwar als Finanzspritze für die zweite Auflage des Barbarossafestes.

 Im Oktober 2014 hatten dann Vereinschef Christian Anke und dessen Stellvertreter Michael Süper einen Beitrag von exakt 1234 Euro an die Stadt überwiesen – und so das Versprechen der Starkbierfreunde eingelöst.

 Die Stadt hat die Vereine und interessierte Einzelne für Montag, 12. Oktober, ab 19.30 Uhr zu einer ersten Infoveranstaltung über das Barbarossafest 2016 in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. Zu- oder Absagen für das Fest sowie Anregungen nimmt die Stadt auch unter Telefon (05724) 395-0 und via E-Mail an info@obernkirchen.de entgegen.

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