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"Obernkirchen Raptors" gehen auf die Matte

Neuer Kampfsportclub in der Bergstadt "Obernkirchen Raptors" gehen auf die Matte

Es wird ernst mit den bereits mehr als 60 Mitglieder zählenden „Obernkirchen Raptors“. Denn im Januar 2016 will der vor einigen Monaten neu gegründete Kampfsportverein seinen Sportbetrieb aufnehmen.

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Als Wettkampfsport betriebenes Judo – hier demonstriert von den beiden Brüdern Ayke (links) und Luca Harmening – ist nur ein Teil des Vereinsprogramms der „Obernkirchen Raptors“, die hierfür ab Januar 2016 entsprechende Trainingszeiten haben.

Quelle: wk

Obernkirchen. Vereinschef Olaf Quest und seine Mitstreiter haben sich eine ganze Menge vorgenommen.

Ein tragendes Element wird Judo sein. Jene Sportart, in der Quest in den vergangenen 30 Jahren zahlreiche eigene sportliche Erfolge errungen hat und in der er 2008 als Judocoach des MTV Obernkirchen vom Deutschen Judo-Bund (DJB) zu Deutschlands „Trainer des Jahres“ gekürt worden ist.

Bei den „Raptors“ soll Judo zweigleisig laufen: zum einen als Breitensport für Kinder und Erwachsene, wobei auch kleine Wettkämpfe im Verein und auf Kreisebene sowie Prüfungen zur Abnahme des Judo-Sportabzeichens (ab zwölf Jahre) auf dem Programm stehen. Zum anderen als Wettkampfsport mit Turnierteilnahmen bis hoch auf internationale Ebene.

Dazu verrät Quest, der einen schwarzen Gürtel (3. Dan) trägt und eine Trainer-B-Lizenz des DJB besitzt, dass Wettkämpfe sein Steckenpferd sind. Doch egal, ob Breiten- oder Wettkampfsport: Trainiert wird zunächst in der Turnhalle der Grundschule am Kammweg. Hallenzeiten habe man bereits mit der Stadt vereinbart. Angedacht sei jedoch, später in den Ex-Aldi am Bornemannplatz umzuziehen, den die OSB zum Mehrzweckgebäude umbauen will, in dem die „Raptors“ dann einen Teil der Räume zwecks Einrichtung einer Kampfsportschulemieten möchten.

Gestaltet wird das Judo-Training nicht nur von Quest, sondern auch anderen erfahrenen Judoka, die ebenfalls noch bis Ende 2015 im MTV Obernkirchen als Trainer oder Betreuer ehrenamtlich tätig sind. Dazu zählt Konstantin Ernst (Träger eines schwarzen Gürtels, 1. Dan), der sich bei den „Obernkirchen Raptors“ überdies als Vize-Vorsitzender engagiert.

Eine weitere Sportart, die ab Januar angeboten wird, ist Muay Thai (Thaiboxen): ein „Kampfsport auf hohem Niveau“, bei dem man mit dem Schienbein tritt und blockt, zu der aber auch spezielle Wurftechniken und Ellenbogenschläge gehören. Wo die von einem erfahrenen Thaiboxer geleiteten Muay Thai-Trainingseinheiten (ab sechs Jahre) stattfinden, wird noch geklärt.

Bereits jetzt startet ein gemeinsam mit dem Jugendzentrum ausgerichteter, sechsmonatiger Selbstverteidigungskurs für Teilnehmer ab 14 Jahre. Trainiert wird immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr (90 bis 120 Minuten), wobei pro Monat wohl ein Mittwoch-Termin entfällt (aufgrund beruflicher Verpflichtungen der Referentin). Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro für Mitglieder der „Raptors“ und 90 Euro für Nichtmitglieder.

Geplant sind ferner Kendo (japanischer Schwertkampf, aber mit Bambusstöcken), Kiyudo (japanisches Bogenschießen) und Laido (japanische Kampfkunst mit scharfen Langschwertern) und Tai-Chi (chinesisches Schattenboxen) sowie Sturzprophylaxe-Kurse für Senioren.

Infos: Olaf Quest, Telefon (05753) 927540 und E-Mail riggert.quest@t-online.de sowie unter www.obernkirchenraptors.de.

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