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Obernkirchener stirbt bei Unfall

60-Jähriger von Transporter überrollt Obernkirchener stirbt bei Unfall

Tragischer Tod vor der Haustür: Ein 60-jähriger Obernkirchener ist am gestrigen Mittwochmorgen um 6.45 Uhr auf der Rintelner Straße von einem Auto erfasst und auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden.

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Feuerwehrkräfte haben das unter den Kleintransporter geratene Unfallopfer mit einem Hydraulikspreizer geborgen und stabilisieren den Mercedes mit Holzbalken.

Quelle: tol

Obernkirchen. Dort wurde er von einem Kleintransporter überrollt. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

 Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei und der Staatsanwaltschaft Bückeburg ist der Fußgänger mit hoher Wahrscheinlichkeit in unmittelbarer Nähe zu seinem am Straßenrand geparkten Fahrzeug vom Ford Mondeo eines 52-jährigen Stadthägers auf der Fahrbahn erfasst worden; dieser befuhr die Rintelner Straße in Richtung Rolfshagen.

 Durch den Anprall wurde der Fußgänger auf die Gegenfahrbahn geschleudert, dort von dem entgegenkommenden Mercedes-Kleintransporter eines 38-Jährigen aus Steinbergen überrollt und unterhalb des Fahrzeuges eingeklemmt. Mithilfe eines hydraulischen Rettungssatzes wurde der Wagen von Feuerwehrleuten angehoben, der Obernkirchener befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Aufgrund der schweren Verletzungen verstarb er jedoch noch an der Einsatzstelle. Der Fahrer des Fords erlitt einen Schock, wurde vor Ort von Rettungskräften und Notfallseelsorger Stephan Strottmann betreut.

 Die Feuerwehren Obernkirchen und Gelldorf waren mit vier Fahrzeugen vor Ort; die zusätzlich alarmierte Feuerwehr Bückeburg-Stadt konnte ihre Einsatzfahrt dagegen abbrechen. Die Rintelner Straße wurde im Zuge des Einsatzes der Rettungskräfte und der Spurensicherung zwischen 7.06 und 9.44 Uhr voll gesperrt.

 Wie Polizei-Pressesprecher Matthias Auer auf Nachfrage berichtet, war der Fußgänger „eher dunkel gekleidet“. Alkohol sei bei keinem der Fahrer nachgewiesen worden. Dass das Sturmtief, das in den Nacht- und Morgenstunden auch über den Landkreis zog, zu dem tragischen Unfall beigetragen habe, könne ausgeschlossen werden. Alles Weitere sei zum jetzigen Zeitpunkt Spekulation.

 Derweil hat die Staatsanwaltschaft Bückeburg die Ermittlungen aufgenommen und die Sicherstellung der Fahrzeuge veranlasst; zur Klärung der Unfallursache ist ein Sachverständiger hinzugezogen worden. Außerdem hat die Staatsanwaltschaft über das Amtsgericht Bückeburg die Obduktion des Verstorbenen beantragt.

 Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeistation Obernkirchen, Telefon (05724) 8527, zu melden. tw

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