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Ohne Fachwissen geht es nicht

Schulkunstwochen IGS Helpsen Ohne Fachwissen geht es nicht

Zum vierten Mal präsentiert die Infogalerie die Ergebnisse der Schulkunstwochen der IGS Helpsen. Zu sehen gibt es Malerei, Fotografie und Grafik der fünften bis zehnten Klasse.

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Nicht zu übersehen: Bei diesem Bild stand Keith Haring Pate.

Quelle: rnk

OBERNKIRCHEN. Sabine Pantke, an der IGS Fachbereichsleiterin für Kunst, Musik und Sport, erklärt an den gezeigten Fotografien, die von den Schülern der zehnten Klassen stammen, wie gearbeitet wird. Die Vorgabe lautete Porträtfotografie, und zuvor gab es jede Menge Theorie: Welcher Ausschnitt wird gewählt? Ein Brustbild? Oder wird es nur ein Kopfbild? Und welche Perspektive wird gewählt? Nah heran? Von oben? Oder doch von unten? Und was ist mit dem Licht? „Es gabviel Fachwissen vorab“, erklärt Lehrerin Pantke, „und das ist auch erforderlich.“ Das Ergebnis sei deutlich besser, als wenn man den Schülern eine Kamera in die Hand drücken und ihnen sagen würde: Nun macht doch mal. „Es kommen einfach bessere Fotos heraus“, unterstreicht Pantke.

Kontrast zur Nassmalerei

Ein anderes Beispiel: Bei der Malerei geht es auch „um den deckenden Farbauftrag im Kontrast zur Nassmalerei“. Schließlich sei das Ziel, dass die Schüler auch Verständnis für die Kunst entwickeln würden, so Pantke. Daher habe man sich intensiv mit berühmten Malern auseinandergesetzt, etwa mit Keith Haring, Paul Klee und dem Pop-Art-Künstler James Rizzi, dessen Bilder meist von geradezu kindlich-naiver Einfachheit sowie in sehr bunten Farben gehalten sind und Fröhlichkeit, urbane Lebensfreude und Optimismus ausstrahlen.

Kunst, so formuliert es die Lehrerin, sei nicht einfach nur das Malen von schönen Bildern, vermittelt werde auch Wissen über die Kunst an sich und die unterschiedlichen Künstler.

Einen Punkt, der ihr wichtig ist, spricht sie zum Ende des Gespräches an: Das Wissen, dass ihre Arbeiten in der Info-Galerie öffentlich ausgestellt würden, sei für die Schüler durchaus eine große Motivation. Es sei ein Unterschied, ob Bilder „nur“ in der Schule oder im öffentlichen Raum zu sehen seien. „Das hat einen anderen Stellenwert“, betont Pantke. Das würdige ihre Arbeiten deutlich stärker. Die Schule sei ja auch Kulturträger und leiste mit dieser Ausstellung einen kulturellen Beitrag. rnk

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