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„Ohne wäre es trostlos“

Obernkirchen „Ohne wäre es trostlos“

Eine Advents- und Weihnachtszeit ohne stimmungsvolle Beleuchtung in der Stadt? Für den Verein für Wirtschaftsförderung Obernkirchen wäre dies kein wünschenswertes Bild.

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Drei Männer im (Schnee)Regen: Ralf Semler (v. l.), Horst Schmidt und Günther Krüger instalieren den Großteil der renovierten Weihnachtsbeleuchtungsornamente in der Stadt - ehrenamtlich, wohlgemerkt.

Quelle: wk

Obernkirchen. „Ich fände es ohne Weihnachtsbeleuchtung trostlos“, sagt Astrid Semler, Vorstandsmitglied des Vereins. Denn die mit grünen Girlanden umwickelten und mit kleinen Lämpchen illuminierten Ornamente „machen halt einfach eine festliche Stimmung“.

Dabei sei die Weihnachtsbeleuchtung nicht nur ein schöner Anblick für die in der Bergstadt lebenden Menschen, sondern dürfte auch positive Effekte für die in der Innenstadt vertretenen Geschäfte haben. Denn oftmals ziehe es die Leute ja dorthin, wo es gemütlich ist.

Vor diesem Hintergrund war für den Wirtschaftsförderverein klar, dass er – in Kooperation mit dem städtischen Bauhof – auch in diesem Jahr wieder für eine weihnachtliche Beleuchtung der Stadt sorgen wird.

Das Problem war bloß, dass die dafür benötigten Ornamente im Verlauf der vielen Winter, während der sie bereits bei Wind und Wetter zum Einsatz gekommen waren, arg gelitten hatten. Zum einen war das die Ornamente schmückende Kunstgrün stark abgenutzt. Zum anderen hatte es in der jüngeren Vergangenheit aufgrund der gealterten Kabel und brüchigen Fassungen vermehrt Probleme mit Kriechströmen gegeben, deren Ursache zu entdecken und zu beheben jedes Mal einen zusätzlichen Arbeitsaufwand bei der Installation der Lichtobjekte bedeutet hatte. So sie denn nicht sicherheitshalber gleich ganz ausgemustert werden mussten.

Seit einigen Jahren hatte sich der Verein für Wirtschaftsförderung Obernkirchen daher schon mit der Frage beschäftigt, die gesamte Weihnachtsbeleuchtung von einer Fachfirma renovieren zu lassen oder, sofern sich dies nicht rechnen würde, eine ganz neue Ausstattung anzuschaffen. Allein das Bestücken der insgesamt 32 metallenen Ornamente mit neuen Flachbandkabeln und Lämpchen sowie die anschließende Erneuerung der grünen Girlanden sollte indes bis zu 15.000 Euro kosten, berichtet Semler. Das war ein Betrag, den der Verein jedoch nicht hätte bezahlen können. Dann aber fand der Vorstand in diesem Jahr einen Fachbetrieb, der für diese Arbeiten lediglich einen Preis „im mittleren vierstelligen Bereich“ verlangt habe. Und nach entsprechender Beratung respektive Prüfung des Budgets schlug der Wirtschaftsförderverein zu.

21 der inzwischen in der Stadt aufgehängten Ornamente sind nun mit komplett neuer Verkabelung plus „LED-Birnen“ ausgestattet, während die restlichen elf Ornamente von „LED-Mini-Lichtern“ illuminiert werden – bei ebenfalls neuer Elektrik, versteht sich. Außerdem wurden alle Ornamente mit neuen grünen Kunststoffgirlanden umwickelt, wobei das jetzige „Grün“ üppiger ist.

Installiert wurde die renovierte Weihnachtsbeleuchtung von drei Mitgliedern des Vereins für Wirtschaftsförderung Obernkirchen sowie – bezogen auf die elf Ornamente mit den „LED-Mini-Lichtern“ – von Mitarbeitern des städtischen Bauhofes. wk

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