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Ortsrat stellt Weichen für Wachstum der Firma

Gelldorf / Ortsrat Ortsrat stellt Weichen für Wachstum der Firma

Der Ortsrat Gelldorf will der Zukunft der Firma „Klaus Scholz Elektrotechnik GmbH“ nicht im Wege stehen. Einstimmig hat das Gremium unter Regie von Andreas Hofmann (Team Gelldorf) bei seiner jüngsten Zusammenkunft im Feuerwehrgerätehaus das Konzept zum Neubau eines Betriebsgebäudes auf dem von Haupt- und Dorfstraße gebildeten Dreieck gebilligt.

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Drangvolle Enge in der Lagergarage an der Schulstraße. Klaus (links) und Steffen Scholz brauchen Platz für ihren Elektrotechnik-Betrieb.

Quelle: tw

Gelldorf (tw). Nun soll ein B-Plan aufgestellt, der F-Plan zum zehnten Mal geändert werden. Damit Scholz seinen Wunsch möglichst schnell umsetzen kann, sollen Behörden und Öffentlichkeit frühzeitig beteiligt werden.

 „Wir brauchen mehr Platz. Der bisherige Standort an der Schulstraße, wo sich seit dem Jahre 2006 ein Teil vom Büro sowie Lager und Werkstatt befinden, ist zu klein geworden“, berichten Klaus und Steffen Scholz vor dem Fachausschuss. Vater und Sohn sind Geschäftsführer des aktuell 25 Köpfe (darunter fünf Azubis) starken Betriebes, dessen Leistungspalette neben Elektrotechnik auch Lösungen für behindertengerechtes Wohnen, Telekommunikation, Brandmeldeanlagen, Fotovoltaik, Netzwerktechnik, CAD-Zeichnungen, Schaltschrankbau, Torantriebe sowie Alarm- und Sprechanlagen umfasst; Klaus Scholz steht dem Betrieb mittlerweile im 22. Jahr vor. „Für die etwa 10000 Quadratmeter große Fläche an der B65 haben wir mit Landwirt Joachim Schwarze einen Vorvertrag geschlossen“, so die Unternehmer. Nach dem Neubau soll der derzeitige und im Eigentum befindliche Betriebssitz an der Schulstraße als Wohnraum genutzt werden. Zeitdruck gebe es aber nicht.

 Für das – vorläufige – Bebauungskonzept (Genaueres wird erst im Laufe des Behördenweges erarbeitet) zeichnet die Projektentwicklungs- und Planungs-GmbH „aad“ des Bergstadt-Architekten Wolfgang Hein verantwortlich. Fest steht zum jetzigen Zeitpunkt nur: „Der Gebäudekomplex soll maximal zweigeschossig werden und sich unter Beachtung der Abstandsregelungen entlang der B65 erstrecken“, heißt es in einem „aad“-Schreiben. Und weiter: „Der Ausstellungsbereich soll repräsentativ gestaltet werden – mit den Büros und Besprechungsräumen im Obergeschoss.“ Die ebenfalls im Gebäude untergebrachte Werkstatt soll eine Größe von 150 Quadratmetern, die diversen Lager zusammen eine Größe von 500 Quadratmetern haben. Ferner ist geplant, auf dem Betriebsgelände Parkplätze für Betriebsfahrzeuge, Mitarbeiter und Kunden anzulegen. Ein überdachter Ladebereich soll Raum für Altstoffe bieten.

 Ganz wichtig für die Gelldorfer in der Nachbarschaft: „Zur Abgrenzung und zum Schutz der Anlieger an der Schulstraße wird der nördliche Bereich der Fläche mit einem großzügigen Grünstreifen versehen“, berichtet Kämmerer Andreas Jasper. Die Zufahrt soll laut Steffen Scholz von der Dorfstraße erfolgen. „Alle Türen“, so der (Mit-)Geschäftsführer, „werden sich Richtung Bundesstraße öffnen, der Schall wird also nicht in Richtung der Bewohner gelenkt.“ Auch am jetzigen Standort Schulstraße soll es mit den Nachbarn keine Probleme geben.

 Bleiben zwei weitere Fragen: „Wird der Neubau denn auch bestimmt keine industrielle Blechbutze?“, möchte ein besorgter Bürger wissen. Auch in diesem Fall beruhigen die Bauherren: „Der Neubau wird sich dem Ortsbild anpassen.“ Frage zwei gilt einem Passus im „aad“-Schreiben, der da lautet: „Für mögliche spätere Erweiterungen ist ausreichend Erweiterungsfläche vorzusehen.“ Besagter Bürger möchte Klarheit darüber, ob auf besagter Erweiterungsfläche auch noch andere Betriebe unterkommen sollen. „Nein“, entgegnet Klaus Scholz. „Wir bauen am neuen Standort ausschließlich für den Eigenbedarf.“

 Dass das Projekt nicht zum Schaden der Nachbarn sein soll – das betonen auch die Abgeordneten im Ortsrat: „Wir wollen und werden eine einvernehmliche Lösung hinbekommen. Eine Lösung, die das Bedürfnis der Anwohner nach Lärm- und Sichtschutz berücksichtigt“, ist Hofmann überzeugt. Und nicht nur er. „Es wird ein für Gelldorf verträglicher Neubau werden“, unterstreichen Dirk Rodenbeck und Burckhard Molthahn. „Für die Anwohner“, ergänzt Rodenbeck, „wird’s künftig sogar noch ruhiger werden.“ Hinweis:

 Die beantragte Betriebserweiterung der Firma Scholz wird auch den Ausschuss für Stadtentwicklung beschäftigen – am Montag, 3. Dezember, ab 17 Uhr im Besprechungsraum der Sparkasse.

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