Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Pachtzins für Lieth-Halle erhöht

Bürger- und Bildungssausschuss Pachtzins für Lieth-Halle erhöht

Auf Antrag der Interessengemeinschaft Lieth-Halle in Obernkirchen sollte der Pachtzins für die Nutzung neu geordnet werden. Für Schäfer ist es besonders wichtig, eine „auskömmliche Bewirtschaftung im Sinne der Interessengemeinschaft weiterhin zu gewährleisten“. Auswärtige können etwas mehr zahlen.

Voriger Artikel
Krantz und Eßmann jetzt Ehrenratsmitglieder
Nächster Artikel
An der Wurzel

Jörg Hake

Obernkirchen. Von „großen Fußstapfen“ ist die Rede gewesen, als Jörg Hake jetzt erstmals den Vorsitz des städtischen Bürger- und Bildungsausschusses übernommen hat. Er erinnerte daran, dass das „Ehrenratsmitglied“ Beate Krantz diesen Ausschuss „viele Jahre“ geleitet habe.

Mitteilungen gab es sowohl von der Verwaltung als auch vom Stadtbrandmeister. Zum Antrag der Wehmeyer Wohnbau GmbH hieß es, dass ein Zimmer im Gasthof Vehlen als Trauzimmer genutzt werden darf. Die sogenannte Widmung ist allerdings befristet – und gilt zunächst nur für drei Jahre. Ebenfalls gewährt wurde ein Förderantrag für den Garten Brockmann. Dort geht es um die Renovierung eines Pavillons.

Stadtbrandmeister Clemens Keich berichtete vom geplanten Weggang des Gelldorfer Ortsbrandmeisters Nils Adrian. Adrian wird die Feuerwehr aus beruflichen Gründen zum Ende des Jahres verlassen. Sein Nachfolger wird Anfang 2017 gewählt – vorgeschlagen ist Patrick Möller, der allerdings noch einen (Zugführer-)Lehrgang absolvieren muss. Konkret bedeutet das, dass er die Führung der Wehr erst einmal nur kommissarisch für zwei Jahre übernehmen könnte. „Er muss eben so schnell wie möglich den Lehrgang machen“, sagte Keich. „Sobald ein Platz frei wird, kann er nach Celle.“

Neue Anschaffungen für die Feuerwehr

Möglichst noch in diesem Haushalt „abbilden“ will Bürgermeister Oliver Schäfer die von Keich gewünschten Beschaffungen. Als da wären: neue Jacken, Helme und Rückstoßsicherungen. Letztere könnten durchaus nötig werden, wie ein Vorfall in Nordhorn zeigt. „Da kam richtig Schaum aus den Hähnen“, führte Keich aus und betonte: „Da muss schon ziemlich was schief gegangen sein.“ Diese „Verhinderer“ sollen nach Möglichkeit noch in diesem, sonst im nächsten Haushalt angeschafft werden.

Um die „gute Stube“ Obernkirchens drehte sich dann der nächste Punkt. Auf Antrag der Interessengemeinschaft Lieth-Halle sollte der Pachtzins für die Nutzung neu geordnet werden. Für Schäfer ist es besonders wichtig, eine „auskömmliche Bewirtschaftung im Sinne der Interessengemeinschaft weiterhin zu gewährleisten“. Auswärtige können dementsprechend durchaus etwas mehr zahlen, ohnehin sei der Pachtzins ein „eher nachrangiges Thema“. „Hier ist die Größe ein entscheidendes Kriterium.“

Vereine haben viel in Lieth-Halle investiert

In Zukunft soll der Pachtzins am ersten Tag 600 Euro, am zweiten 200 Euro und für jeden weiteren Tag 100 Euro betragen. Für die Obernkirchener Vereine reduziert sich der Zins um jeweils die Hälfte (300, 100, 50). Damit seien die Preise für örtlichen Vereine unvermindert geblieben, sagte Ausschusschef Hake. Das sei „in Ordnung“, befand Horst Sassenberg (CDU). Die Vereine hätten viel in die Lieth-Halle – „um die wir sehr beneidet werden“ – investiert.

Zum Schluss der Sitzung kam der Bürgermeister auch auf das zweite Barbarossa-Fest zu sprechen. Angesichts von „begeisterten Gästen“ zog Schäfer ein rundum positives Fazit: „Die Stimmung war gut, die Musik war gut, nur das Wetter hätte besser sein können.“ 95 Prozent der Dinge seien positiv gewesen, so Schäfer. Verbesserungsbedarf gibt es bei der Informationspolitik (Ausschilderung des laufenden Programms) sowie bei der Platzierung der Bühnen („Damit auch leisere Musiker eine Chance haben“). „Es hat zwar alles gut geklappt, aber man kann es ja noch besser machen“, gab Schäfer zu verstehen.

Und noch etwas muss unbedingt besser werden – das Wetter, das Schäfer diplomatisch als „nicht so optimal“ bezeichnete. Für die entsprechend geschrumpften Einnahmen soll die Stadt in die Bresche springen.

Rückgang von Sponsorengeldern

Schäfer stellte hier eine „moderate Anpassung des städtischen Anteils“ in Aussicht und begründete das auch mit einem Rückgang von Sponsorengeldern: „Wir haben nicht mehr die Sponsoren wie beim ersten Mal.“ Nichtsdestotrotz sei das „städtische Geld“ „gut in die Belebung der Innenstadt investiert“.

Ein Beispiel für diese Belebung sieht Schäfer in der „gelungenen“ 1. Obernkirchener Grillmeisterschaft. Dabei hätten alle Beteiligten signalisiert, dass sie wieder teilnehmen wollen – „und es hat viel positive Resonanz gegeben“. Geplant ist, dass die Meisterschaft auch 2018 wieder stattfinden soll.

Bis dahin werde auch die Frage geklärt sein, ob man den Kirchplatz wieder ins Fest integrieren wolle, sagte Schäfer. Die Stromversorgung sei durch das gerade renovierte Trafohaus jedenfalls deutlich verbessert worden. mig

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg