Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Parkfest verzaubert

Mehrere Hundert Besucher feiern mit Parkfest verzaubert

Einmal mehr hat sich das „La-Flèche-Park-Fest“ als Publikumsmagnet erwiesen: Über den Tag verteilt waren es mehrere Hundert Menschen, die der mittlerweile dritten Auflage des als Fest für die ganze Familie konzipierten Events am gestrigen Sonntag einen Besuch abstatteten.

Voriger Artikel
Hausbewohner stirbt nach Kohlenstoffmonoxid-Austritt
Nächster Artikel
Kohlenmonoxid: Ein Toter, viele Verletzte

Mit seinen locker dargebotenen Zaubertricks begeistert der Zauberer Jakob Hiese die Besucher des „La-Flèche-Park-Festes“.

Quelle: wk

Obernkirchen. Und das, obwohl die Organisatoren noch am Morgen große Sorgen hatten, dass das seit Langem geplante Fest aufgrund Regens ins Wasser fallen könnte. Doch „Petrus“ meinte es gut mit den Obernkirchenern: „Mit dem Wetter haben wir echt Glück gehabt“, berichtete die Stadtkoordinatorin Dörte Worm-Kressin als Sprecherin des Organisationsteams. „Pünktlich um 12 Uhr, dem Beginn des Festes, kam die Sonne raus, nachdem es Stunden zuvor noch geregnet hatte.“

Zwar hätte man das „La-Flèche-Park-Fest“ auch bei Regen gefeiert, in dem man sich bei den jeweiligen Ständen untergestellt hätte, aber dann wären sicherlich nicht so viele Leute hierher gekommen. Und das wiederum wäre freilich nicht zuletzt sehr schade für die vielen Vereine und Institutionen gewesen, die die Veranstaltung zusammen mit dem offiziellen Ausrichter, dem Stadtjugendring Obernkirchen, gemeinsam auf die Beine gestellt haben. So aber sei es sowohl vom Wetter und der Resonanz seitens der Besucher als auch vom Ambiente her ein „tolles Fest“ gewesen.

Und in der Tat: Wohin man blickte und mit wem man auch sprach, überall sah man zufriedene Gesichter und bekam auf Nachfrage positive Kommentare zu hören. Das „La-Flèche-Park-Fest“ sei rundum gelungen, befand Bianca Precht, die mit ihrem Ehemann und ihren gemeinsamen drei Kindern zu dem Familienfest gekommen war. Exemplarisch hob sie das „schöne, abwechslungsreiche Programm, das für jeden etwas bietet“, sowie das vielfältige kulinarische Angebot hervor.

Eine spannende Aktion für deren knapp drei Jahre alten Sohn Conrad war dabei der vom Kneipp-Verein Obernkirchen angelegte und mit unterschiedlichen Materialien – von weichem Heu über eine eher harte Gummimatte bis hin zu spitzen Steinchen – bestückter „Barfußweg“, den er denn auch nur mit Vorsicht beschritt. Gleichwohl war dies aber offensichtlich eine interessante Erfahrung für den jungen Mann.

Einen hohen Unterhaltungswert hatten zudem die Vorführungen des Zauberers Jacob Hiese (Porta Westfalica), der etliche kleine Zaubertricks im Gepäck hatte. Und obwohl man derlei Zauberkünste schon oft in ähnlicher Form gesehen hat, war es doch faszinierend, dem 21-Jährigen bei seinem Tun zuzuschauen. „Wie macht der das bloß?“, war die erneut unbeantwortet gebliebene Frage, die einem dabei durch den Kopf ging.

„Der Zauberer ist großartig“, zeigte sich der Obernkirchener Björn Bügge von den „einfachen Tricks ohne großen Firlefanz“, die überdies gut präsentiert worden seien, begeistert. „Da steht man direkt davor und schaut genau hin, versteht aber trotzdem nicht, wie das Ganze funktioniert.“ Ergänzend merkte er noch an, dass diese Zaubereien ein Programmpunkt seien, der prima zum Charakter des „La-Flèche-Park-Festes“ passe.

Der Verzicht auf jeglichen Bombast zugunsten einer Beschränkung aufs Beschauliche respektive Familiäre war es, was Michael Schmeding an der Veranstaltung gefiel. So sei beispielsweise an den – von der EPBA-Trommelgruppe, dem Männergesangverein Obernkirchen, den Bläsern des TSV Krainhagen und der Barbarossa Blues Band bestrittenen – musikalischen Einlagen schön, dass sich diese harmonisch in das Gesamtprogramm einfügten, ohne die Veranstaltung zu dominieren.

Als „wirklich gut gemacht“ bezeichnete Schmeding außerdem die beim „La-Flèche-Park-Fest“ gezeigte Wanderausstellung zu dem von der Stadt Obernkirchen in diesem Jahr gefeierten Doppeljubiläum („400 Jahre Stadtrechte“ und „450 Jahre Fleckenrechte“), die von dem Historiker Karl Heinz Schneider und dessen Studenten (Historisches Seminar der Leibniz Universität Hannover) erstellt worden ist. Eine Schau, die auf Zahlen, Daten und Fakten basiert, die der inzwischen verstorbene Leiter des Obernkirchener Museums für Bergbau und Stadtgeschichte, Rolf Bernd de Groot, zusammengetragen hatte. wk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg