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Pastor Wilhelm Meinberg geht

Vorgezogener Ruhestand zum 1. Oktober Pastor Wilhelm Meinberg geht

Pastor Wilhelm Meinberg wirdzum 1. Oktober dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen in den vorgezogenen Ruhestand gehen.

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Quelle: pr.

Obernkirchen/Großenwieden.  Das ist jetzt beim jüngsten Kirchenkreistag des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg in Großenwieden durch Superintendent Andreas Kühne-Glaser auch offiziell verlautbart worden. Für die Neubesetzung der Stelle soll es darüber hinaus bereits mehrere Interessenten geben.

 Da Meinberg noch einen größeren Urlaubsanspruch hat, hat der Kirchenvorstand in Absprache den Gottesdienst zu seiner Verabschiedung  auf Sonntag, 12. Juli, 15  Uhr festgelegt. Seine restlichen Diensttage wird der Geistliche dann ab Mitte September in der Kirchengemeinde leisten. Meinberg ist seit März 2003 Inhaber der II Pfarrstelle der Gemeinde.

 „Ich werde in Obernkirchen wohnen bleiben“, betonte der Pastor. Er will sich im Ruhestand verstärkt um das kümmern, was bei der Arbeit oft zu kurz kommt: Familie, Freunde, Bücher lesen. „Außerdem möchte ich gerne noch Schwedisch lernen. Wir verbringen den Urlaub häufig in dem Land.“ Der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde wird Meinberg insofern erhalten bleiben, als weiter er in der Kirchenband mitwirken und auch die Hospizarbeit begleiten will.

 „Wilhelm Meinberg hat zu Beginn meiner Amtszeit im Kirchenkreis ab 2007 in der Stellvertreterfunktion im Superintendentenamt geholfen“, erinnert der Superintendent. Darüber hinaus hatte Meinberg viele Jahre im Kindergartenausschuss  des Kirchenkreistages mitgearbeitet und bis zuletzt im Kirchenkreis die Beauftragung für die Konfessionsökumene inne. In der Region Obernkirchen/Auetal werde er auch für seine langjährige Mitarbeit im Hospizverein geschätzt.

 Kühne-Glaser: „Der Kirchenvorstand hat sich auch aufgrund der noch andauernden Rekonvaleszenzzeit von Pastor Herbert Schwiegk dafür eingesetzt, dass das Verfahren der Wiederbesetzung der II. Pfarrstelle sehr früh beginnt, damit die Vakanzzeit möglichst kurz ausfällt.“ So war die Stelle nach einer Ausnahmegenehmigung der Landeskirche schon jetzt im März ausgeschrieben. „Es gibt Interessenten. Wir warten aktuell auf eine Nachricht der Landeskirche.“ Die Pfarrstelle wird durch Ernennung seitens der Landeskirche wiederbesetzt. „Ich bin vorsichtig optimistisch, dass uns das noch im Herbst gelingen wird“, so Kühne-Glaser. 

Zur Hilfe für den Dienst vor allem von Pastor Schwiegk soll Pastor i. R.  Helmut Syska seine Zeit der Hilfeleistung um drei weitere Monate verlängern.  tw

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