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Pure Magie: Kleider aus Glas

Galerie Spiegel Pure Magie: Kleider aus Glas

Es hat bei der Landpartie 2014 auf Schloss Bückeburg für Aufsehen gesorgt: ein „Kleid aus Glas“, das das Porträt von Benita zu Schaumburg Lippe zeigt. Das Kunstwerk ist ein Geschenk der Galerie Spiegel (Minden) an Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe. Angefertigt hat es die in Walbrzych (Polen) geborene Glaskünstlerin Katarzyna Karbownik-Urbanskanach nach Fotos der Verstorbenen.

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Ein magisches Kleid aus Glas: besonderer Blickfang der polnischen Künstlerin Katarzyna Karbownik-Urbanskanach in der Info-Galerie. 

Quelle: tw

Obernkirchen (tw). Jetzt, ein Jahr nach der Gastpräsentation im Adelshaus, meldet sich die Mindener Galerie mit einer größeren Präsentation der Künstlerin zurück – diesmal und ab sofort in der Info-Galerie an der Obernkirchener Friedrich-Ebert-Straße.
„Zu sehen sind mehr als 30 Arbeiten von Katarzyna Karbownik-Urbanskanach“, erzählt Spiegel-Galeristin Barbara Jablonska-Warcholek. Alle Werke haben ein Thema: Die Frau. Außerdem hat die Polin die Glaskleider mit Symbolen aus der Welt der Magie versehen. Und weil die Kleider je nach Größe schon mal um die 25 Kilogramm wiegen können, liefert die 42-Jährige die passenden und handgeschmiedeten Kleiderständer gleich mit.
Dabei sieht man den in Glasfusing-Technik geschaffenen Skulpturen ihr Gewicht gar nicht an: Sie wirken leicht und luftig wie Aquarelle, werden von Gravuren und Bleistiftlinien durchzogen. Andere Arbeiten stellen „fliegende Frauen“ da, geschaffen als Einzel-Skulpturen oder aber als Teil eines Fensterbildes, das einen kleinen Schrank ziert. Selbst in eine Patchwork-Gardine aus Glas ist ein ziselierter Frauenkörper eingearbeitet. Die Preise der in der Bergstadt gezeigten Kunstwerke liegen zwischen 85 und 1400 Euro.
Jablonska-Warcholek ist von Glas begeistert: „Seiner Faszination sind die Menschen bereits lange Zeit vor uns erlegen.“ Die Bewohner Altägyptens, erklärt die Spiegel-Galeristin, entdeckten es vor 5000 Jahren. Den Römern verdankten wir dann die Verbesserung seiner Herstellung. So führten sie die Glasmacherpfeife ein, die das Blasen dünnwandiger Gefäße erst möglich machte. Die Moderne brachte Handwerk und Kunst zusammen – und es entstand der Glaskünstler. „Er befreite das Glas von jeglicher Funktion, tauchte es ein in die Kunst“, schwärmt die Mindenerin. Heute sind alle Techniken und Ausdrucksarten möglich. Es wird geblasen, gegossen, gehämmert, geschliffen, geätzt – oder wie bei Karbownik-Urbanskanach „gefust“.
Die Ausstellung „Gläserne magische Kleidung“ ist bis 15. Januar zu sehen. Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Mittwoch und Sonnabend 10 bis 13 Uhr.

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