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Rammelsberg kündigt Rückzug an

Chef des Fördervereins Sonnenbrinkbad will aufhören Rammelsberg kündigt Rückzug an

Ohne den Förderverein gäbe es das Sonnenbrinkbad nicht mehr. Wenn die kommunale Finanzkraft nicht ausreicht, ist die von Bürgern ins Leben gerufene Gemeinschaft der einzige Rettungsanker, um die Einrichtung am Leben zu erhalten.

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Das ist der neue Vorstand: Anja Büthe (von links), Robert Rammelsberg, Kathrin Stübke, Jürgen Weißbrich und Sabine Schmeding.

Quelle: sig

Obernkirchen. Das ist in der Bergstadt bisher mit viel ehrenamtlichem Einsatz gelungen, aber es steht eine entscheidende Weichenstellung bevor.

 Der Vorsitzende Robert Rammelsberg hat in der Generalversammlung im Restaurant „Am Sonnenbrink“ angekündigt, dass er dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen nur noch für ein Jahr übernehmen kann. Es zeichnet sich ab, dass die Regelung seiner Nachfolge keine leichte Aufgabe sein wird.

 Rammelsberg machte deutlich, dass der Förderverein genau darauf achten muss, keine Gewinne machen zu wollen, was den Verlust der Gemeinnützigkeit zur Folge haben könnte. Das ist bei der dafür gegründeten Genossenschaft anders. Deshalb sei es gut, an der Spitze des Fördervereins eine „sachkundige und verantwortungsvolle“ Führungskraft zu haben. Die gelte es, in den nächsten Monaten zu finden.

 Der Vorsitzende verdeutlichte den Mitgliedern die veränderte Situation, seitdem es eine Genossenschaft (GENO) gibt, die als Pächter das Bad führt und das Blockheizkraftwerk (BHKW) betreibt. Der Kraftakt, durch eine eigene Heizzentrale für ein wohltemperiertes Wasser zu sorgen, sei für das Sonnenbrinkbad von elementarer Bedeutung gewesen. Die außerdem konstituierte Betreibergemeinschaft bezeichnete Rammelsberg als die Kommunikationsebene, auf der alle Ziele und Maßnahmen miteinander abgestimmt und alle Zuständigkeiten geregelt werden.

 Natürlich sei es ein wichtiges Anliegen des Fördervereins, neue Mitglieder zu werben. Ganz besonders wichtig sei es aber, so Rammelsberg, das „Häuflein der Aufrechten“ zu mehren. Damit meint er diejenigen, die im Bad ehrenamtlich arbeiten. Immer mehr Frauen und Männer der ersten Stunde würden altersbedingt ausscheiden. Die Basis müsse verbreitert werden.

 Daher sei die Idee geboren worden, eine Kooperation mit Vereinen einzugehen, die im Bad Schwimmsport betreiben. Der Gedanke habe zu einem erfolgreichen gemeinsamen Auftritt beim Barbarossafest geführt. Nach Möglichkeit soll die weitere Zusammenarbeit 2015 vertraglich geregelt werden.

 Der Vorstand hat sich Gedanken über die Zukunft des Freibades gemacht. Dazu gehören ein Geschäftsplan der GENO bis 2017 sowie der öffentliche Auftritt in allen Medien einschließlich Internet und Facebook.

 Im Rahmen der Budgetplanung will sich der Vorstand auch mit Aufgaben außerhalb des Bades befassen. Da geht es um den Hochwasserschutz und um den Zustand der Wege, um Bepflanzungen und Baumschnitt. Ein weiteres Thema ist die Entwicklung des Restaurants „Am Sonnenbrink“, in dem Sanierungsarbeiten anstehen. Inzwischen ist der Pachtvertrag um weitere fünf Jahre verlängert worden.

 Rammelsberg zur Seite stehen der zweite Vorsitzende Walter Ostermeier, Schatzmeister Jürgen Weißbrich und als Beisitzer Kathrin Stübke, Sabine Schmeding, Anja Büthe und Frank Gausmann. Ausgeschieden sind Inge Möhle, Petra Schlarb, Irmgard Seiger und Jochen Freund.

 Die Freibadsaison wird am 19. April eröffnet. Bis dahin erfolgen noch Umbaumaßnahmen. sig

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