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Raptors in den Startlöchern

Raptors Obernkirchen Raptors in den Startlöchern

In der ehemaligen Aldi-Immobilie am Bornemannplatz tut sich etwas. Die Raptors Obernkirchen haben sich die Halle für die Zeit der Sommerferien gesichert und halten dort ihre Übungsstunden ab. Das Gebäude am Bornemannplatz ist im Grunde ideal für einen Sportverein. Große Räume, viel Licht, Parkmöglichkeiten – viel besser geht es nicht.

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Die Raptors erfreuen sich regen Zulaufs.

Quelle: mig

OBERNKIRCHEN. „Wir haben hier beste Möglichkeiten, unseren Sport auszuüben“, sagt Olaf Quest, der Vorsitzende der Raptors. Man hoffe, dass jetzt schnell mit dem Umbau begonnen werde. Damit ist die von der Stadt geplante Nachnutzung des ehemaligen Aldi-Baus geplant. Kurz gesagt: Am Bornemannplatz soll ein Mehrzweckhaus entstehen. Das Objekt selbst gehört der Obernkirchener Stadtentwicklung- und Beteiligungsgesellschaft (OSB). Entsprechend wurde die Idee dem Rat der Stadt und der OSB vorgestellt.

Überlegt wurde, im hinteren Teil des 22 Meter breiten und 40 Meter langen Gebäudes einen circa 13 mal 18 Meter messenden Trainingsraum einzurichten. Dieser soll wettkampftauglich mit Bodenmatten ausgelegt werden. Dazu könnten Umkleidekabinen und Sanitärräume entstehen. Wichtig ist Quest, dass der Raum nicht nur für die Raptors zur Verfügung stehen soll. „Hier können alle Gruppen und Vereine, die ihren Sport am Boden betreiben, rein“, sagt der Vorsitzende. Einen weiteren Vorteil sieht Quest darin, dass die Hallenzeiten, die von den MTV-Judokas in Anspruch genommen werden, dann wieder der Allgemeinheit zur Verfügung stünden.

Die Vorteile für die Raptors liegen auf der Hand. So könnten auch die Kickboxer endlich eigene Trainingszeiten anbieten, das gleiche gilt für Taekwondo oder Thai Chi. „Wir haben viele Anfragen, gerade auch von Kindern, aber keine Hallenzeiten“, sagt Quest. Eine neue Halle käme also wie gerufen. Quest wünscht sich einen raschen Baubeginn, befürchtet aber, dass der sich durch den Weggang von Kämmerer Andreas Jasper verzögert.

„Wir haben uns da sehr wohl gefühlt“

Im Grunde ist die Idee, am Bornemannplatz bessere Trainingsmöglichkeiten zu finden, schon einige Jahre alt. Damals waren die Raptors noch eine Abteilung des MTV und die Stadt auf der Suche nach förderungswürdigen Projekten. Heraus kam ein Projekt, das folgende Punkte zusammenfasste: das Mietinteresse der Raptors, die Schaffung eines Familien- und Sozialzentrums und eine daraus resultierende Jugendbetreuung.

Die Stippvisite in der ehemaligen Aldi-Halle sei ebenfalls sehr zufriedenstellend verlaufen. Sechs Wochen habe man an vier Tagen in der Woche üben können. „Wir haben uns da sehr wohl gefühlt“, meint ein Judoka. Für Quest steht deshalb fest, dass die Anmeldezahlen weiter steigen werden, wenn erst genug Übungszeiten zur Verfügung stehen. „Dann explodiert der Verein“, ist sich der Sportler sicher. Schon jetzt habe man viele Interessenten.

Die Frage nach dem Baubeginn kann Bürgermeister Oliver Schäfer nur ansatzweise beantworten. Weil die Stadt bei der Finanzierung des Umbaus auf das Städtebauförderungsprogramm zurückgreift, geht es nur schrittweise voran. Aktuell wartet die Stadt darauf, Fördermittel vom Land Niedersachsen zu erhalten. Bei einer Zwei-Drittel-Förderung müsse man einen „langen Atem haben“, macht Schäfer deutlich. Mittlerweile seien Gespräche mit Architekten angestoßen worden und einiges mehr. Wichtig sei, darauf zu achten, was Obernkirchen und Bad Eilsen gemeinsam im Topf hätten, „da wir den Antrag gemeinsam gestellt haben“.

Städteplanerisch sieht Schäfer das Projekt als von großer Bedeutung an. Der Bornemannplatz sei ein zentraler Platz. Als mit dem Aldi der „Hauptfrequenzbringer“ weggefallen sei, sei auch eine Verbindungsstelle weggebrochen. „Wir mussten da tätig werden, und da die Bausubstanz das zugelassen hat, haben wir über die Nachnutzung diskutiert.“ Das neu entstehende Zentrum ist, laut Schäfer, eine „große Chance“.  mig

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