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Rauschendes Fest

Erntefest der Dorfjugend in Vehlen Rauschendes Fest

Das Abholen der Erntekrone beim Erntebauernpaar und der sich daran anschließende Umzug mit den Erntewagen ist wieder der Höhepunkt des von der Vehlener Dorfjugend ausgerichteten dreitägigen Erntefestes gewesen.

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Mit ihren in Schaumburger Tracht präsentierten Volkstänzen erfreuen die Vehlener Dorfjugend und die aus den umliegenden Orten angereisten Dorfjugenden die Zuschauer.

Quelle: wk

VEHLEN. Zahlreiche Zuschauer hatten sich gestern bei Marlies und Wolfgang Nerge an der Bäckerstraße 1 eingefunden, um dem fröhlichen Treiben beizuwohnen. Im Fokus standen die von den rund zwei Dutzend teilnehmenden Dorfjugenden präsentierten Trachtentänze und die Rede des Erntebauern. Letzterer war in Anbetracht der ihm und seiner Frau zuteilgewordenen Ehre sichtlich bewegt – was wiederum einige Zuhörer berührte.

Einen großen Dank richtete Nerge nicht nur an „die Landwirte, die in den vergangenen Wochen die Ernte eingefahren haben, sodass wir auch in Zukunft unser Brot auf dem Tisch haben“, sondern eben auch an die Vehlener Dorfjugend. Als stellvertretender Ortsbürgermeister zeigte sich Heiko Mevert erfreut darüber, dass es noch junge Leute gebe, die Spaß daran hätten, die Tradition der Erntefeste am Leben zu erhalten.

Nach dem Fest ist vor dem Fest

Wie viel Engagement die Ausrichtung solch eines Festes erfordert, verriet Anna Psotta (Dorfjugend): „Im Grunde kann man sagen: Nach dem Fest ist vor dem Fest“, betont die 21-Jährige, die mit Björn „Erni“ Dehne und Ruben Klose seit zwei Jahren den harten Kern des Festkomitees bildet. Denn gleich nach Ende des Erntefestes buche man für das nächste Jahr das Zelt und das DJ-Team für die Zeltdisco, um diese beiden Punkte schon mal unter Dach und Fach zu haben. Zudem organisiere man frühzeitig einen Getränkestand, das Essen, den Festumzug und eben ein Erntebauernpaar.

Im Mai/Juni gehe es mit den Vorbereitungen dann richtig los, indem beispielsweise der Papierkram erledigt wird: die Veranstaltung bei den zuständigen Behörden und der Gema anmelden, eine Schankgenehmigung und eine Zeltgenehmigung einholen, Versicherungsschutz besorgen und eine Sperrung des an der Dorfgemeinschaftsanlage (Standort des Festzeltes) vorbeiführenden Teilstücks der Vehlener Straße beantragen.

Was die Straßensperrung betrifft, sahen sich Psotta und Co. in diesem Jahr übrigens „mit größeren Auflagen“ als sonst konfrontiert. Diesmal mussten auch die Einmündungen der Maschstraße, der Sackstraße und der Bäckerstraße abgesperrt werden. Als sie deswegen beim Bauhof waren, um die dafür benötigten Verkehrsschilder abzuholen, staunten sie, wie viele Verkehrsschilder, Warnbaken und Standfüße im Ort platziert werden mussten.

Warum sich sie sich all dies aufhalsen? „Um die Tradition aufrechtzuerhalten“, so Psotta.  wk

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