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Rettungseinsatz für Amphibien

Obernkirchener Naturschützer im Einsatz Rettungseinsatz für Amphibien

Die Kreisstraße 11 zwischen Obernkirchen und Bad Eilsen könnte zur tödlichen Falle für eine Vielzahl von Amphibien werden, wenn sie nicht von den Obernkirchener Naturschützern vor dem Überfahren bewahrt würden. Ermöglicht wird das durch Schutzzäune, die beiderseits eines längeren Straßenabschnitts aufgestellt werden.

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Nabu-Sprecher Leonhard Hielscher (rechts) koordiniert den Arbeitseinsatz der Freiwilligen an der Kreisstraße zwischen Obernkirchen und Bad Eilsen beim Aufstellen des Schutzzaunes.

Quelle: sig

Obernkirchen. „Wir beginnen damit rechtzeitig, wenn sich wärmere Temperaturen einstellen. Die Erdkröten begeben sich nämlich schon bei geeignetem Wetter ab sieben Grad auf die Wanderschaft“, erklärte Leonhard Hielscher, Sprecher des Obernkirchener Naturschutzbundes.

 Acht Männer hatten sich zu der Hilfsaktion in unmittelbarer Nähe der Einmündung der Krainhäger Winternstraße in die K11 eingefunden. Dort beginnt an der Ostseite ein steiler bewaldeter Hangbereich, durch den sich die Amphibien zu dem im Tal dicht neben der Aue liegenden Laichgewässer fortbewegen. Sie haben ihr Sommer- und Winterquartier im Wäldchen oberhalb der Gleisstrecke der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn.

 Ankommen würden im Tal aber nur sehr wenige, denn die Kreisstraße ist ausgesprochen verkehrsreich. Deshalb haben die Obernkirchener Tier- und Naturfreunde dort auf beiden Seiten der Fahrbahn einen Schutzzaun errichtet, vor dem insgesamt 25 Eimer eingegraben sind. Diese werden täglich kontrolliert, und zwar bei Tagesanbruch. Die aufgefangenen Erdkröten und diversen Molcharten werden dann dorthin gebracht, wo sie ihren Weg zum Laichgewässer ungestört fortsetzen können.

 Dass diese Maßnahme absolut sinnvoll ist, zeigt sich daran, dass im Vorjahr an die 300 Amphibien auf diese Weise vor dem sicheren Tod bewahrt werden konnten. sig

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