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Richtfest der Seniorenwohnanlage "Beeker Mühle"

Bislang läuft alles reibungslos Richtfest der Seniorenwohnanlage "Beeker Mühle"

Auch wenn der Bau der auf dem Gelände am Mühlenteich entstehenden Seniorenwohnanlage „Beeker Mühle“ im Zeitplan liegt: Ein nicht gerade unwichtiges Ausstattungsdetail war noch nicht fertiggestellt, als am vergangenen Freitag im Beisein der Investoren sowie Vertretern des öffentlichen Lebens hoch oben an dem Rohbaugebäude der Richtkranz angebracht wurde – und zwar das Gebälk.

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Vom Baugerüst aus hält Werner Hobein seine Richtfest-Ansprache.

Quelle: wk

Obernkirchen. „Wir feiern heute Richtfest, obwohl das Dach noch nicht in Gänze drauf ist“, stellte denn auch Werner Hobein, der Geschäftsführer der eigens für dieses Projekt gegründeten Beeker Mühle GmbH anlässlich seiner Ansprache fest. Scherzend fügte er noch hinzu, dass angesichts des milden Winters ja eigentlich schon Tapeten an den Wänden der Wohnungen hängen könnten, aber manchmal laufe es halt leider nicht so wie geplant.

 Hobein zeigte sich überhaupt gut gelaunt angesichts des bislang „reibungslos“ und „vor allem auch unfallfrei“ voranschreitenden Bauvorhabens. Dabei sprach er nicht nur dem für die Planung und Bauleitung verantwortlichen Architekten John Roper (Bückeburg) einen großen Dank aus, sondern auch den auf dieser Baustelle tätigen Handwerkern. Ferner der Stadt Obernkirchen sowie den anderen Genehmigungsbehörden, ohne deren Zustimmung der Bau der Seniorenwohnanlage nicht möglich wäre. Und schließlich dankte er noch den Investoren, „die so freundlich waren, uns Ihr Vertrauen zu schenken – und ihr Geld, obwohl davon noch nicht viel eingegangen ist“.

 In diesem Kontext merkte Hobein an, dass 29 der insgesamt 30 Eigentumswohnungen (Zwei-Zimmer-Wohnungen ab 67 Quadratmeter Wohnfläche und Drei-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 100 Quadratmetern Wohnfläche) verkauft seien und die Vermarktung der Seniorenwohnanlage somit abgeschlossen ist. Die übrig gebliebene Wohnung behalte nämlich die in Obernkirchen beheimatete Rösemeier-Stiftung, die dieses rund fünf Millionen Euro teure Großprojekt als „Erst-Investorin“ auf den Weg gebracht habe. Als Termin für die planmäßige Fertigstellung habe man übrigens Ende September 2015 vereinbart.

 Bevor das Richtfest jedoch mit einem traditionellen Richtspruch seitens eines der Handwerker sowie ein paar Gläschen Hochprozentigem besiegelt wurde, kam Hobein noch die Aufgabe zu, die bis dato noch nicht erfolgte Grundsteinlegung nachzuholen. Hierzu hatte Tobias Schramme, der Leiter des benachbarten Seniorenzentrums „Haus Sonnenhof“, ein mittels zweier Deckel verschließbares Kupferrohr mitgebracht, in das zur Erinnerung an diesen Tag folgende Dinge verstaut wurden: eine aktuelle Ausgabe der Lokalzeitung, diverse Bauzeichnungen, eine Einladung zum Richtfest, ein paar Euro-Münzen und Porträtfotos der drei Vorstandsmitglieder der Rösemeier Stiftung. Anschließend wurde die so gefüllte Büchse in eine Aussparung in der Bodenplatte des größeren der beiden Gebäudetrakte gelegt und von Hobein persönlich einbetoniert. wk

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