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Romantik ist Trumpf

Konzert Romantik ist Trumpf

Der Pianist Christian Petersen gestaltet am Sonntag, 22. November, um 17 Uhr das Abschlusskonzert der aktuellen Reihe „Internationale Konzerte im Stift Obernkirchen“.

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Pianist und Preisträger Christian Petersen spielt Sonntag im Stift

Quelle: pr.

Obernkirchen (tw). Sein romantisches Programm beinhaltet Spätwerke von Franz Schubert und Frédéric Chopin, ergänzt um ein selten gespieltes Rondo von Ludwig van Beethoven.

 Bereits als Jugendlicher verehrte Schubert Beethoven und studierte intensiv seinen Kompositionsstil. Obwohl der Wiener Komponist seine eigene Tonsprache entwickelte, sind seine Klaviersonaten stark durch das Vorbild Beethovens geprägt. Schuberts Sonate in c-Moll ist die erste einer Trilogie, die in den letzten Monaten vor seinem Tod im Alter von 31 Jahren entstand. Stürmischer im Charakter als die anderen beiden Sonaten der Gruppe, erleben wir hier den von Krankheit gezeichneten Komponisten auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Robert Schumann kommentierte, dass diese Sonaten „vom Gedanken des nahen Scheidens erfüllt“ sind. Chopin komponierte seine dritte und letzte Klaviersonate im Alter von nur 34 Jahren. Obwohl er erst fünf Jahre später starb, war er zu diesem Zeitpunkt bereits von gesundheitlichen Problemen geplagt. Körperlich war Chopin selbst nicht mehr in der Lage, diese schwere Sonate öffentlich vorzutragen.

 Petersen begann seine musikalische Ausbildung als Jungstudent an der Musikhochschule Frankfurt und besuchte fortan Meisterkurse bei Leon Fleisher, Alexis Weissenberg, Hans Leygraf und Christian Zacharias. Prägend wurde das Studium in Detmold bei dem Pianisten Anatol Ugorski, wo er 2000 sein Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte und anschließend als dessen Assistent seine Lehrtätigkeit aufnahm. Petersen wurde 1997 beim Deutschen Musikwettbewerb in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ aufgenommen und gewann 2000 den Beethoven-Klavierwettbewerb in Mannheim. In der Folge gastierte er unter anderem beim Rheingau Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

 Eintrittskarten gibt es nur an der Abendkasse im Stift: Sie kosten zehn Euro für Erwachsene und fünf Euro für Schüler. tw Obernkirchen.

 Der Pianist Christian Petersen gestaltet am Sonntag, 22. November, um 17 Uhr das Abschlusskonzert der aktuellen Reihe „Internationale Konzerte im Stift Obernkirchen“. Sein romantisches Programm von besonderer Tiefe beinhaltet Spätwerke von Schubert und Chopin, ergänzt um ein selten gespieltes Rondo von Beethoven.

 Bereits als Jugendlicher verehrte Schubert Beethoven sehr und studierte intensiv seinen Kompositionsstil. Obwohl der Wiener Komponist seine eigene Tonsprache entwickelte, sind seine Klaviersonaten stark durch das Vorbild Beethovens geprägt. Schuberts Sonate in c-Moll ist die erste einer Trilogie, die in den letzten Monaten vor seinem Tod im Alter von 31 Jahren entstand. Stürmischer im Charakter als die anderen beiden Sonaten der Gruppe, erleben wir hier den von Krankheit gezeichneten Komponisten auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Robert Schumann kommentierte, dass diese Sonaten „vom Gedanken des nahen Scheidens erfüllt“ sind. Chopin komponierte seine dritte und letzte Klaviersonate im Alter von nur 34 Jahren. Obwohl er erst fünf Jahre später starb, war er zu diesem Zeitpunkt bereits von gesundheitlichen Problemen geplagt und seine langjährige Beziehung zu George Sand war im Begriff zu zerbrechen. Körperlich war Chopin selbst nicht mehr in der Lage, diese schwere Sonate öffentlich vorzutragen.

 Christian Petersen begann seine musikalische Ausbildung als Jungstudent an der Musikhochschule Frankfurt und besuchte fortan Meisterkurse bei Leon Fleisher, Alexis Weissenberg, Hans Leygraf und Christian Zacharias. Prägend wurde das Studium in Detmold bei dem Pianisten Anatol Ugorski, wo er 2000 sein Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte und anschließend als dessen Assistent seine Lehrtätigkeit aufnahm. Christian Petersen wurde 1997 beim Deutschen Musikwettbewerb in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ aufgenommen und gewann 2000 den Beethoven-Klavierwettbewerb in Mannheim. In der Folge gastierte er beim Rheingau Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem internationalen Bodensee-Festival und den Mosel-Festwochen. Weitere Engagements führten ihn über die europäischen Nachbarstaaten hinaus in die Vereinigten Emirate, nach Japan und in die USA. Seit 2008 leitet er eine Hauptfachklasse für Klavier an der Musikakademie Kassel. Eintrittskarten  gibt es nur an der Abendkasse im Stift; sie kosten 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Schüler.

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