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SSFO-Vorsitzende kündigt Rücktritt an

Kein Nachfolger in Sicht SSFO-Vorsitzende kündigt Rücktritt an

Was wird aus den Schwimm- und Sportfreunden Obernkirchen (SSFO)? Diese Frage stellt sich, nachdem die SSFO-Vorsitzende Simone Jaschke bei der jüngsten Jahresversammlung bekannt gegeben hat, dass sie aus privaten Gründen am 3. September anlässlich der Feier zum 30-jährigen Bestehen des Vereins ihren „vorzeitigen Abtritt“ aus diesem Amt „feiern“ wird.

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Simone Jaschke sucht dringend einen Nachfolger für ihren Vorstandsposten.

Quelle: wk

Obernkirchen. Denn bereits in den Sommerferien werde sie in die Region Osnabrück umziehen. Folglich könne sie nicht mehr regelmäßig in Obernkirchen vor Ort sein, was aber für die Ausübung des Vorstandsamtes erforderlich wäre.

 Schlechtes Omen für die Zukunft

 Als ein schlechtes Omen für die Zukunft des Vereins kann dabei gedeutet werden, dass sich bei der aktuellen Versammlung kein Vereinsmitglied fand, das den ohnehin schon seit Längerem vakanten Posten eines Vize-Vorsitzenden bekleiden wollte.

 Auch bekundete niemand Interesse für den Vereinsvorsitz. Wobei Jaschke zur Ehrenrettung der rund 20 anwesenden Mitglieder anmerkte, dass es sich bei diesem Personenkreis ja um den harten Kern handele, der sich ohnehin schon in diversen Funktionen in hohem Maße für die SSFO engagiert.

 Oder wie es Toralf Kirsten formulierte, der es als Trainer „kategorisch“ ablehnte, auch noch ein Vorstandsamt auszuüben: „Ich mache zwar alles mit, aber irgendwo sind da ja auch Grenzen gesetzt.“ Die zeitliche Belastung durch den Trainerposten allein sei nämlich schon sehr groß.

 Jaschke hatte in diesem Kontext mehr jene im Auge, die noch kein Ehrenamt bei den SSFO innehaben – so etwa Eltern von Kindern, die regelmäßig im Verein trainieren. Bis auf eine Mutter, die aber ebenfalls bereits anderweitig eingebunden ist, waren jedoch keine dieser Eltern bei der Versammlung zugegen.

 „Das finde ich erschreckend, dass wir es nicht schaffen, bei den Eltern ein Interesse für den Verein zu wecken“, monierte Jaschke.

 Verein nur eine „Abgabestation“?

 Offenbar sei der Verein für diese Eltern nur eine „Abgabestation“ für deren Kinder, was man letztlich auch an dem Fehlen dieser Väter und Mütter bei ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen wie beispielsweise dem jährlichen Frühjahrsputz des Sonnenbrinkbades sehen könne. Um die Vorsitz-Frage nicht auf die lange Bank zu schieben, kündigte Jaschke an, in rund vier Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, bei der zunächst das vakante Amt eines stellvertretenden Vorsitzenden besetzt werden soll. Nach ihrem vorzeitigen Abtritt im September könnte der oder die Vize-Vorsitzende die Vereinsgeschäfte bis zur nächsten ordentlichen Jahresversammlung im April 2017 kommissarisch fortführen, um dann nach entsprechender Wahl den Vereinsvorsitz zu übernehmen.

 Mit Blick auf die geringe Beteiligung an der jetzigen Versammlung äußerte Jaschke allerdings die Befürchtung, dass die Resonanz bei dem Termin in etwa vier Wochen „noch geringer ist als heute“. wk

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