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Sanierung der Grundschule wird verschoben

Stadt setzt andere Prioritäten Sanierung der Grundschule wird verschoben

Auch eine im Jahre 1981 nach damals modernen Maßstäben errichtete Schule kommt irgendwann einmal in die Jahre. Dann werden Schäden oder auch Mängel sichtbar, die nicht immer nur allein dem Zahn der Zeit geschuldet sind. Zum Beispiel, wenn man sich für die Flure und Räume eine größere Helligkeit wünscht – wie in der Grundschule am Kammweg in Obernkirchen.

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 Optisch noch immer eine gelungene bauliche Lösung: das Gebäude der Grundschule am Kammweg.

Quelle: sig

Obernkirchen. Überhaupt entspricht das gesamte Beleuchtungssystem im Gebäude nicht mehr den heutigen Vorstellungen und Anforderungen. So äußerte sich jedenfalls Rektor Arnulf Buch in der jüngsten Sitzung des Bürger- und Bildungsausschusses der Bergstadt.

 Eines der nun zu lösenden Probleme ist möglicherweise dem Umstand zu verdanken, dass man offenbar schon damals bei solchen großen Investitionen nach Einsparmöglichkeiten Ausschau gehalten hatte. Manchmal gab man auch dem besseren optischen Eindruck den Vorzug gegenüber einer eigentlich sinnvolleren größeren Zweckmäßigkeit.

 Im Schulgebäude am Kammweg zum Beispiel hängen die Lampen nicht an den eingezogenen Decken, sondern umgekehrt – die Lampen halten also die Decken. Wenn die Politiker jetzt für eine bessere Beleuchtung – Stichwort: Lernlicht – sorgen wollen, dann ist der Aufwand dadurch natürlich deutlich größer.

 Zusätzliche Helligkeit in den Gängen und Räumen lässt sich zudem durch die Verwendung entsprechender Wand- und Deckenfarben erzielen. Auch daran ist bei den geplanten Sanierungsmaßnahmen gedacht. Und schließlich gibt es durch die Flachdachkonstruktion auch immer wieder Feuchtigkeitsprobleme, die ebenfalls einer grundsätzlichen Lösung bedürfen.

 Ursprünglich waren diese Vorhaben für das Jahr 2015 geplant gewesen. Darauf wies der stellvertretende Ausschussvorsitzende Andreas Hofmann hin, der die Sitzung in Vertretung für die abwesende Beate Krantz leitete und der sich in den zurückliegenden Jahren für das „Lernlicht“ starkgemacht hatte. Er zeigte sich wenig erfreut darüber, dass die Verwaltung die Pläne für die Schule noch einmal verschieben will.

 Die Schule müsse noch ein Jahr warten, weil es dringlichere Aufgaben gebe, begründete Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer diesen Schritt in der Sitzung. Das habe man in der Verwaltung gründlich erwogen. Im Zusammenhang mit dem Anbringen neuer Beleuchtungsmittel müsste schließlich noch die Deckenkonstruktion für allein 90000 Euro saniert werden.

 Als vordringlicher bezeichnete Schäfer unter anderem die Sanierung von Straßen und der Regenwasserkanalisation, damit die durch Sturzregen gefährdeten Bereiche der Stadt künftig keine weiteren unliebsamen Überraschungen mehr erleben.

 Nach eingehender Diskussion befürworteten die stimmberechtigten Mitglieder des Bürger- und Bildungsausschusses am Ende die Vorgehensweise der Verwaltung und die damit verbundene Änderung der Finanzplanung. sig

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