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Saurier wirbt für Dino-Stadt

Echsen-Skulptur an der St.-Joseph-Kirche Saurier wirbt für Dino-Stadt

Der „Dino-Platz“ an der katholischen Kirche St. Josef wird schöner und schöner: Nach der tonnenschweren Fährtenplatte und den zwei Sitzbänken samt Papierkorb vervollständigen nun die kleine Skulptur einer Echse und eine Info-Stele das Ensemble.

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Die Sandsteinskulptur ist ein echter Blickfang.

Quelle: tw

Obernkirchen (tw). Damit ist die Gestaltung des Platzes nach dem Entwurf der Projektentwicklungs- und Planungs-GmbH „aad Vision 21“– fast – abgeschlossen.

 Die besagte Sandstein-Echse, Nachbildung eines Raptors, thront auf einem etwa 1,20 Meter hohen Podest; auf der Vorderseite ist „Dinostadt“ in den Stein gemeißelt, die Rückseite trägt die in ein Halbrelief des Saurierkopfes eingemeißelten Initialen des Künstlers: „F. E.“ Das Ganze ist eine Spende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVO) der Bergstadt. „F. E.“: „Dabei handelt es sich um Frank Eimermacher aus Rolfshagen“, erklärt Oliver Schäfer, Obernkirchens Bürgermeister.

 Die ebenfalls aufgestellte zweite Sandstein-Stele trägt unter einer Platte aus Plexiglas die Abbildungen der Dinos, von denen die Spuren auf der benachbarten Fährtenplatte stammen sowie ein Erklärungstext.

 „Für das Projekt haben wir den ins Auge gefassten Kostenrahmen einhalten können“, freut sich der Rathauschef. Der Anteil der Stadt an den Kosten soll etwa 12000 Euro betragen; ein weiterer Betrag von mehr als 7000 Euro konnte als Fördermittel eingeworben werden.

 Bleibt nachzutragen: Der neu angelegte Dino-Platz soll nicht sang- und klanglos ins Stadtbild übergehen. In naher Zukunft ist eine kleine Feierstunde geplant, bei der auch die Obernkirchener Sandsteinbrüche vertreten von Klaus und Charlotte Köster zugegen sein sollen; ohne die Firma würde es das ganze Ensemble nicht geben.

 Bis dahin sollen dann auch die Beleuchtung installiert (die Erdkabel liegen bereits) und die Trittsiegel auf der Fährenplatte farblich eingefasst sein. Außerdem soll die tonnenschwere Sandsteinplatte von unten angestrahlt werden, sodass der Eindruck entsteht, sie würde schweben.

 Das Markieren der Trittsiegel ist nötig, damit Betrachter die Abdrücke der Neovenator (rot) und Iguanodon (grün) auf der Fährtenplatte unterscheiden können. Die Empfehlung stammt von der Paläontologin Annette Richter einer Wissenschaftlerin vom Landesmuseum Hannover.

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