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Schaumburger Rasse-Kaninchenschau

Obernkirchen Schaumburger Rasse-Kaninchenschau

Wenn eine so erfolgreiche Veranstaltung zum 25. Mal stattfindet, dann darf das gefeiert werden: 78 ausstellende Züchter gaben sich bei der 25. Allgemeinen Schaumburger Rasse-Kaninchenschau in der Obernkirchener Liethhalle die Ehre.

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Die langohrigen Hauptdatsteller der Schau ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich.

Quelle: jp

Obernkirchen. Und nicht wenige Besucher waren gekommen, um dem gastgebenden Rassekaninchenzuchtverein F581 Lindhorst dazu zu gratulieren. Dass die Zahl der Ausstellungstiere mit 534 Kaninchen wiederum auf einem ähnlich hohen Level lag wie im vergangenen Jahr, dürfte auch der Teilnahme der drei Gast-Clubs zu verdanken sein, dem Helle Großsilberclub, dem Kleinsilber und Deutsche Großsilber Club sowie dem Riesenclub Gruppe Weserbergland im Landesverband Hannover.

Aber nicht nur die Zahl der Tiere gab Anlass zu Respekt, auch das, was die Preisrichter über sie zu verkünden hatten: „Wir haben hier allein 143 Tiere mit der Note vorzüglich“, erklärte der F581-Vorsitzende Volker Bültemeyer. „Das ist wirklich eine Hausnummer, an die selbst so manche Bundesschau nicht herankommt.“ Lob und Anerkennung für das Ambiente der Ausstellungshalle fanden in ihren Begrüßungsworten unter anderem die Vorsitzenden der beiden Silber-Clubs, Hans-Harald Rattay und Martin Meier.

Groß war das Spektrum der in diesem Jahr in der Liethhalle zu bewundernden Rassen. Sie reichte von den Farbenzwerge der Farbschläge wildfarben, Hermelin oder Zwergsatin Rot über die mittelgroßen Rassen wie Lohkaninchen oder Marburger Feh bis zu den sich im Gegensatz zu den Farbenzwergen geradezu gigantisch ausnehmenden Deutschen Riesen mit bis zu zehn Kilogramm Gewicht.

Auch auf inzwischen wirklich selten gewordene Kaninchenarten konnte man stoßen wie zum Beispiel die schwarz-weißen Holländerkaninchen, eine besonders alte Rasse, von denen bereits Abbildungen aus dem 15. Jahrhundert existieren und die vermutlich in Großbritannien aus Brabanter Kaninchen gezüchtet wurden, die wiederum aus dem Gebiet der heutigen Niederlande stammen.

Insgesamt wurden in den zurückliegenden 24 Jahren 16426 Kaninchen im Rahmen der Schaumburger Rassekaninchenschau gezeigt, bilanzierten die beiden Ausstellungsleiter Sven Bültemeyer und Torsten Mark.

Großen Anteil an dem seit einem Vierteljahrhundert anhaltenden Erfolg des Kaninchen-Mekkas in der Liethhalle tragen ihrer Meinung nach der Helle Großsilberclub und der Kleinsilber und Deutsche Großsilber Club, die sich vom ersten Jahr an mit ihren Club-Schauen beteiligten. Weitere Untergliederungen des Landesverbands Hannover, die in den vergangenen Jahren immer wieder bei der Schaumburger Schau gastierten, waren der Satin Club W8, der Schecken- und Holländer Club, der Hermelin- und Farbenzwerg Club sowie der Feh-Lux-Separator Club.

Die Organisation der Schau lag 20 Jahre lang in den Händen des noch heute amtierenden F581-Vorsitzenden Volker Bültemeyer, der diese Aufgabe dann in die Hände von Torsten Mark und Sven Bültemeyer legte. jp

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