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Schnecken mögen Seggen nicht

Beate Venckus informiert über besondere Gräserart Schnecken mögen Seggen nicht

Das ist schon eine höchst ungewöhnliche Umgebung für einen digitalen Diavortrag: Die Teilnehmer sitzen verstreut auf kleinen Bänken in einem Verkaufsraum der von Beate Venckus geführten Gärtnerei an der Rintelner Straße in Obernkirchen.

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Beate Venckus (rechts) erläutert ihre digital wiedergebenen Bilder zu den Seggen, die als Sauergräser eingeordnet werden.

Quelle: sig

Obernkirchen. Auf der Leinwand laufen derweil keine Bilder von der Neuzüchtung einer Edelrose, sondern von Gräsern.

Erstaunlich, dass ein solches Thema so viel Interesse weckt – vor einiger Zeit in der Stadtbücherei (wir berichteten) und jetzt wieder hier. Es gibt sogar Besuch aus Bückeburg. „Meine Frau kann heute nicht, deshalb bin ich gekommen, um mich zu informieren“, erläutert ein Besucher. Schließlich bestehe ein Garten nicht nur aus Rosen und anderen Blumen, bekannte der Gast. Genau darauf zielen die Aktionen von Venckus ab.

In jedem Garten gibt es Ecken, in denen sich etwas pflanzen lässt, das keinen großen Pflegeaufwand benötigt, aber dennoch das Gesamtbild verschönert. Und das trifft auf die Gartenseggen zu, die sich auch in Kübel pflanzen lassen.

Von diesen Gräsern gibt es 2000 Arten auf der Welt. Sie haben unterschiedliche Färbung, Blattform und Größe. Einige Sorten dienen als Bodendecker, andere können bis zu 120 Zentimeter hoch wachsen. Die meisten bevorzugen schattige oder halbschattige Stellen.

Venckus gab Tipps, wie man die Pflanzen behandeln sollte, und ließ einige Sorten zum Begutachten in Gefäßen durch die Reihen gehen. Eine Botschaft kam bei den Zuhörern besonders gut an: Die Schnecken mögen keine Seggen.

Interessant und zugleich anspruchsvoll klingen einige Namen dieser Pflanze wie zum Beispiel „Morgenstern-Segge“, „Palmwedel-Segge“ und japanische „Gold-Segge“. Eine Sorte erinnert sogar an die „Beatles“. Sie trägt die Bezeichnung „Pilzkopf-Segge“.  sig

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