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Schüler aus La Flèche zu Gast an der IGS

Partnerschaft in die Zukunft tragen Schüler aus La Flèche zu Gast an der IGS

Eine knapp 20-köpfige Schülergruppe aus der französischen Stadt La Flèche ist derzeit an der IGS Obernkirchen zu Gast.

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Beim Empfang im Rathaussaal haben die französischen Austauschschüler und deren deutsche Gastgeber auch die Möglichkeit, sich mit ausliegendem Informationsmaterial über Obernkirchen einzudecken. 

Quelle: wk

Obernkirchen. Zum Auftakt ihres neuntägigen Aufenthaltes ist die Delegation gemeinsam mit Schülern der Bergstadt zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen worden.

 Die bereits seit 1968 zwischen Obernkirchen und La Flèche bestehende Partnerschaft habe nur dann eine Zukunft, wenn junge Leute „nachwachsen“, die diese Städte-Freundschaft ihrerseits am Leben erhalten, sagte Horst Sassenberg, Vize-Bürgermeister der Bergstadt. Zudem informierte er die Gäste in einem kurzen Abriss über die Historie Obernkirchens, wobei er sich insbesondere auf einige „wesentliche Wirtschaftsdaten“ konzentrierte.

 So berichtete er etwa, dass Obernkirchen im Jahr 1181 vom Kaiser Friedrich I. – „Barbarossa“ genannt – die Marktrechte verliehen bekam, bevor Obernkirchen 1615 auch die Stadtrechte verliehen wurden. Bekannt sei die aktuell um die 10000 Einwohner zählende Stadt bis heute unter anderem wegen des rund 140 Millionen Jahre alten Sandsteins, der seit mehreren Hundert Jahren auf dem Bückeberg abgebaut wird. Außerdem wies Sassenberg darauf hin, dass in der Bergstadt seit circa 200 Jahren eine Fabrik zur Glasherstellung ansässig ist, in der heute knapp 300 Menschen arbeiten, während es vor gut 15 Jahren noch um die 1500 Mitarbeiter gewesen seien. Bis 1960 war laut Sassenberg überdies der Steinkohle-Bergbau ein „wichtiger Wirtschaftszweig“, in dem bis zu dessen Niedergang in Obernkirchen bis zu 3000 Beschäftigte in Lohn und Brot gestanden hatten.

 An heute noch bedeutsamen Arbeitgebern nannte er die Krankenkasse BKK24 sowie den Pumpenhersteller ITT Bornemann (Gelldorf). Und mit Blick auf die Zukunft ergänzte er diese Aufzählung noch um das in der Vehlener Feldmark entstehende Großklinikum Schaumburg, das Ende Dezember seinen Betrieb aufnehmen soll und bei dem dann mehr als 1000 Menschen beschäftigt sein werden. „Wir in Obernkirchen versprechen uns sehr viel davon“, so Sassenberg. Er hoffe, dass es durch dieses Krankenhaus „hier wieder zu einer Phase des Aufschwungs kommt“.

 Von Benjamin Pegesa, Französisch-Lehrer der IGS Obernkirchen, war zu dem Schüleraustausch zu erfahren, dass bereits im September vergangenen Jahres gut zwei Dutzend IGS-Schüler der neunten Jahrgangsstufe für einige Tage in La Flèche zu Gast gewesen waren. Ergo handele es sich nun um den Gegenbesuch der damaligen französischen Gastgeber.

 Ergänzend merkte der Lehrer an, dass außer dem Empfang im Rathaus auch noch eine Erkundungstour durch Obernkirchen, zwei Tagesfahrten nach Hamburg und Hannover sowie zum Abschluss ein Grillfest im örtlichen Jugendfreizeitzentrum auf dem Programm stehen.

 Ferner nehmen die Schüler aus La Flèche während ihres Aufenthaltes in der Bergstadt am regulären Schulunterricht der IGS teil. wk

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