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Schüler und Lehrer werden zu Gefährten

Wie im Kino Schüler und Lehrer werden zu Gefährten

Eine Woche haben sie auf dem Bückeberg gepaukt und gelernt – jetzt haben sich 18 Schüler des Camps „Posaune Pur!“ mit einem mitreißenden Abschlusskonzert verabschiedet. Im Jakob-Dammann-Haus in Stadthagen erklangen Werke unter anderem von Claude Debussy und Per-Erik Moraeus.

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Beim Abschlusskonzert ist zu hören, was in einer Woche zuvor gelernt und erarbeitet wurde.

Quelle: mig

OBERNKIRCHEN/STADTHAGEN.. Vom Bückeberg mitgebracht hatten die Musiker ein vielseitiges, umfangreiches Programm. Werke alter Meister, aber auch Pop und Spirituals wurden zur Aufführung gebracht, darunter „Nobody knows“ und der zu Herzen gehende „Sang till Lotta“ von Jan Sandström. In wechselnden Besetzungen zeigten die Schüler, dass sie eine ganze Menge gelernt haben. In Sachen Zugtechnik beispielsweise oder auch, was das Zusammenspiel angeht. Von Anfang an auffällig war das erstaunliche hohe Niveau, das der gesamte Kurs an den Tag legte. Fehler gab es nur ganz wenige, dafür viel Posaunen-Wohlklang und insgesamt tonschöne Vorträge. Hannes Dietrich, Michael Zühl und Tobias Schiessler waren als Lehrer der Zwölf- bis 20-Jährigen) sichtlich zufrieden. „Die Schüler haben in der Woche im jbf-Centrum einen großen Sprung gemacht“, meinte Hannes Dietrich, der auch als Moderator tätig war.

Wie sich das auf die Musik auswirkt, war dann bei Wolfgang Amadeus Mozarts Marsch aus „Cosi fan tutte“ und der „Sonate in d-Moll op. 40“ von Joseph Bodin de Boismortier zu beobachten. Fein voneinander abgesetzt, leichtfüßig und dabei an den richtigen Stellen mit ein bisschen Wumms: So sollten diese Werke gespielt werden. Zu verbessern gibt es da kaum etwas.

Gemeinschaft ist zu hören

Ähnlich gut gelang auch die Ouvertüre zur „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel, vorgetragen von einem Quintett. Ein elegantes Werk, das sofort an Hofmusik denken lässt. Dabei eher ein bisschen zurückgenommen, aber all das stellte kein Problem dar für den hervorragenden Nachwuchs.

Als weitere Höhepunkte wäre sicher auch Camille Saint-Saëns komplexe „Cavantine“ und das geniale „Mercy, mercy, mercy“ von Joe Zawinul zu nennen: ein echter Ohrenschmaus mit viel Swing und Ausflügen in den Jazz.

Den gemeinsamen Schlusspunkt setzte die Gruppe dann mit Howard Shores Musik zum Film „Herr der Ringe – die Gefährten“. Ein breitwandiges Werk mit vielen Effekten, mal fast meditativ, dann wieder mitreißend. Sicher auch ein Titel, den man als Motto auch dem „Posaune Pur!“-Camp geben könnte. Beim gemeinsamen Spiel zeigte sich schnell, das aus Schülern und Lehrern Gefährten geworden sind. „Wir sind zu einer echten Gemeinschaft zusammengewachsen“, hatte Dietrich vor dem Konzert berichtet. Das war an diesem Tag bei jedem Vortrag zu hören. mig

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