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Obernkirchen Stadt Sechstklässler nehmen „Fünftis“ die Angst
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Sechstklässler nehmen „Fünftis“ die Angst
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00:16 07.08.2016
Jasmin, Kevin, Maximilian, Paul und Dominic freuen sich über das Geschenk: einen Sandstein aus Obernkirchen. Quelle: mig
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Obernkirchen

In der Aula herrscht an diesem Nachmittag eine ziemliche Unruhe. Einer kaut auf seinen Fingernägeln, ein anderer schaut suchend in die Menge. Wo sitzen die Eltern? Wo die Oma? Gut, so „schlimm“ wie der erste Grundschultag ist das alles nicht, dennoch: Der Eintritt in die fünfte Klasse ist und bleibt ein einschneidendes Erlebnis. Sind die alten Freunde in der neuen Klasse? Welchen Lehrer hat man bekommen?!

 Dem einen oder anderen waren Ängste durchaus anzumerken. Umso wichtiger war das herzliche Willkommen, das den „Neuen“ an diesem Nachmittag entgegenschallte. Die Lehrer, die Paten, die Sechstklässler – alle waren sie da, um die Schüler in Empfang zu nehmen und ihnen den Weg zu weisen. Sie an die Hand zu nehmen, falls das nötig sein sollte. Heide Bartels, die Jahrgangsleiterin, versprach: „Ihr werdet morgen von den Paten am Bus abgeholt und in die Klasse begleitet.“ Danach würden die „Neuen“ den Weg (durch einen ziemlich labyrinthischen Bau) sicher allein bewältigen können. „Ich hoffe, dass wir gemeinsam sechs spannende Jahre miteinander verbringen werden.“

 In ihrer kurzen Ansprache war Bartels auch auf das Geschenk zu sprechen gekommen, dass jeder Schüler zur Einschulung bekommen hat. „Der Obernkirchener Sandstein ist genau wie ihr – auf den ersten Blick sehen alle gleich aus, aber auf den zweiten Blick sieht man, dass jeder etwas Besonderes ist.“ Für sich alleine seien die Steine zwar unscheinbar, „zusammen können sie aber ein starkes Mauerwerk bilden“. Bartels Fazit: „Zusammen sind wir stark und wenn jeder auf den anderen Acht gibt, kann nichts passieren.“

 Auf die Zusammensetzung der neuen Klasse kam dann Rektorin Dörte Korn zu sprechen. Zwar hätten nicht alle Wünsche berücksichtigt werden können, „aber die meisten dürften in Erfüllung gegangen sein“. Die Schüler sollten die Herausforderung annehmen und offen für neue Freundschaften bleiben. „Ihr werdet sehen, dass ihr im Handumdrehen neue Freude gefunden habt“, gab Korn zu verstehen.

 Die alten würde man ohnehin in der Pause wieder treffen. Ein herzliches Willkommen kam auch von den Sechstklässlern, die ihre Nachfolger mit Liedern, Gedichten und Schwarzlicht-Theater begrüßten. „Komm auf die Schule der Träume – und lerne, dein Leben zu leben“, schallte es den „Fünftis“ von der 6b entgegen. Die IGS: ein Ort zum Lernen und zum Erwachsen werden.

mig

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