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So schön ist die Heimat

Obernkirchen/Stadthagen / Kalender von Malerin Gertrud Adrian So schön ist die Heimat

Herbstzeit ist Kalenderzeit. Viele Menschen versorgen sich in diesen Tagen mit einem bebilderten Kalendarium für 2014. Da passt ein neues Projekt der früheren Gelldorferin Gertrud Adrian gut in die Zeit.

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„Obernkirchen – Meine Heimat“: Den Kalender von Gertrud Adrian gibt’s in der Info-Galerie.

Quelle: tw

Obernkirchen/Stadthagen. Die Malerin und VHS-Dozentin, die derzeit im Hofcafe an der Dorfstraße ausstellt, hat ihrer alten Heimat einen Wandplaner mit Spiralbindung gewidmet, der zwölf aquarellierte Stiftzeichnungen Adrians vereint. Ihre Motive sind Ansichten alter, das Ortsbild prägender Bauten Gelldorfs im engeren und Obernkirchens im weiteren Sinne.

„Es ist das erste Mal, dass ich für Obernkirchen einen solchen Kalender bringe“, sagt die seit 2002 in Stadthagen lebende Malerin. Einen „Vorgänger“ gibt es allenfalls thematisch; so brachte Adrian für das Jahr 2013 ein hochformatiges Kalendarium „Historische Gebäude in Stadthagen“ heraus, das sie für 2014 um einen weiteren, querformatigen Kalender, ergänzt hat.

In ihren zwölf Obernkirchener Kalenderbildern zeigt die Künstlerin die Stiftskirche St. Marien (von Vehlen gesehen), die Strull, das Stift, den Gelldorfer Boltenhof, den Stiftseingang am Ende der Bergamtsstraße, die Bergamtsstraße, die Schluke, Fachwerkhäuser am Kirchplatz, den Blick von der Liethhalle ins Weserbergland, den Gelldorfer Hof Schwarze, den Bahnhof der Bergstadt und – last, but not least – die Bismarck-Eiche am Golfplatz. Sämtliche Kalenderbilder sind auch im Original als aquarellierte Zeichnung in verschiedenen Formaten erhältlich.

Den zwölf Blättern hat Adrian eine Seite „Wissenswertes über Obernkirchen“ voran gestellt. Wer sich zum Beispiel über den Mangel an Prachtentfaltung im Stadtzentrum wundert und wissen will, woran das liegt, erfährt von ihr: „Es gibt in Obernkirchen, im Gegensatz zu den Nachbarstädten, (tatsächlich) kaum prächtig ausgestattete und aufwendig gebaute Bürgerhäuser. Denn da die Einwohner Leibeigene des Stifts waren, fielen nach dem Tod der Besitzer die Häuser an das Stift zurück. Dieses Recht des Klosters respektive Stifts wurde erst 1565 aufgehoben.“

So weit die Kalendermotive. Bei dem, was Adrian aktuell im Hofcafe Gelldorf ausstellt, handelt es sich um 23 Arbeiten, die einen kleinen Querschnitt aus dem Schaffen der seit 20 Jahren ausstellenden Künstlerin zeigt: neben Ansichten aus Obernkirchen und Stadthagen sind das auch Urlaubsimpressionen aus Mecklenburg-Vorpommern, Sylt und Steinhude. Die Werkschau ist noch bis 7. Dezember zu sehen. Öffnungszeiten: jeden Samstag, Sonntag und Feiertag von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.

Den Kalender „Obernkirchen – Meine Heimat“ gibt es ab sofort in der Info-Galerie, Friedrich-Ebert-Straße 16 oder bei Gertrud Adrian zu Hause – im Hauberweg 2 in Stadthagen. Er kostet 11 Euro.  tw

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