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So spart die Schule Heizkosten

Obernkirchen So spart die Schule Heizkosten

Knapp 7800 Euro Heizkosten pro Jahr hat die Stadt Obernkirchen im Verbrauchszeitraum 2007 bis 2014 dadurch gespart, dass sie im Jahr 2006 ein Raumwärme-Management in der Grundschule am Kammweg und der dazugehörigen Turnhalle installieren ließ.

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Informierte über den Energieverbrauch in der Obernkirchener Grundschule: Ingo Brauns, der Geschäftsführer der Brauns Control GmbH.

Quelle: wk

Obernkirchen. Dabei handelt es sich um ein computergesteuertes System der in Stadthagen ansässigen Brauns Control GmbH, das den Wärmeverbrauch des Gebäudes vollautomatisch überwacht und steuert.

Die dafür erforderlichen Daten erhält die Computersteuerung durch in den einzelnen Räumen installierte Temperaturfühler sowie durch Sensoren an den Fenstern, die darüber Auskunft geben, ob die Fenster geöffnet oder geschlossen sind. Außerdem werden hinsichtlich der Regelung der Heizungsanlage, so Ingo Brauns, der Geschäftsführer des Unternehmens, die für jeden Wochentag und jeden (Klassen-)Raum in den Computer eingegebenen „Stundenplan-Informationen“ berücksichtigt. Im Klartext: „Es wird also nur noch dann und dort geheizt, wo die Wärme gebraucht wird.“

Überzeugt von seiner eigenen Erfindung hatte Brauns der Stadtverwaltung damals eine „Energieeinspargarantie“ in Höhe von 21 Prozent gegenüber dem bisherigen Jahresverbrauch gegeben. Mehr noch: Er hatte sogar rund 33 Prozent für möglich gehalten. Die höhere Zielmarke wurde letztlich zwar nicht erreicht, wie er jetzt bei einer Sitzung des Bauausschusses der Stadt Obernkirchen berichtete. Die garantierte Energieeinsparung indes habe man erfüllen können, wobei sogar die zwischenzeitlich vollzogene Nutzungsänderung der Grundschule hin zu einer Ganztagsschule kompensiert worden sei. Insgesamt seien von 2007 bis 2014 (die Auswertung für 2015 lag noch nicht vor) somit exakt 62143 Euro an Heizungsenergie eingespart worden, fasste Brauns zusammen.

In diesem Kontext merkte er an, dass es aber auch „ein paar Moll-Töne“ gebe. Und zwar sei der Einsparbetrag in den beiden Jahren 2011 und 2012 im Vergleich deswegen geringer gewesen, weil die Stadt Obernkirchen während dieses Zeitraumes die Heizenergie (Erdgas) anders als erwartet zu einem günstigeren Preis habe einkaufen können. Daher verlängere sich die kalkulierte Amortisationszeit des neuen Systems von ursprünglich zehn Jahren auf zwölf Jahre. wk

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