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Sommerfest lockt mehr als 500 Gäste

Obernkirchen / Organisation Sommerfest lockt mehr als 500 Gäste

Allem nach außen getragenen Optimismus zum Trotz ist die Anspannung bei Robert Rammelsberg und den anderen ehrenamtlichen Organisatoren des im Sonnenbrinkbad angesetzten „Sommerfestes“ doch recht hoch, je näher der Beginn des Events rückt: „Kommen genug Leute?“

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Bis in die Nacht hinein feiern die Besucher beim „Sommerfest“ im Sonnenbrinkbad.

Quelle: wk

Obernkirchen. Das ist die drängende Frage, auf die es aufgrund des unbeständigen Wetters, der Sommerferien und der Konkurrenz durch mehrere zeitgleiche Großveranstaltungen im Umland erst Samstag ab 18 Uhr eine verbindliche Antwort gibt.

Und die liest sich so: Ob die im Vorfeld ausgegebene, eher einem ehrgeizigen Wunschdenken entsprechende Zielmarke von 600 Besuchern tatsächlich erreicht worden ist, lässt sich zwar nicht genau sagen. Denn den ganzen Abend über herrscht ständiges Kommen und Gehen, was das Abschätzen der Besucherzahlen schwierig macht. Zudem ist der Eintritt frei, sodass man auch keine verkauften Eintrittskarten als Gradmesser heranziehen kann. Dass das Sommerfest für die – aus dem Förderverein und der Genossenschaft Sonnenbrinkbad gebildete – Betreibergemeinschaft des Freibades aber als voller Erfolg zu buchen ist, daran gibt es bereits zur Halbzeit der bis 23 Uhr angesetzten Party keinen Zweifel: „In der Spitze sind es wohl 400 Leute gewesen“, resümiert Rammelsberg hoch zufrieden sowie „sehr erleichtert“. Insgesamt, so prognostiziert der Fördervereinsvorsitzende, werden es am Ende des ersten Sommerfestes im Sonnenbrinkbad sicherlich weit mehr als 500 Besucher sein, die mitgefeiert haben.

 Von der Resonanz geradezu überrannt wird der für die Verköstigung der Partygäste zuständige Stand der Obernkirchener Schank- und Speisewirtschaft Pfeffer & Salz: Ebenfalls wegen der eingangs beschriebenen Unsicherheiten hat sich Gastronom Oliver Hering auf maximal 300 zahlende Kunden eingestellt. Zu wenig, wie er feststellen muss. Nicht nur, dass der Andrang an seinem Ausgabetresen so groß ist, dass er aus seinem Lokal Teller nachordern muss, weil die aus Ehrenamtlichen des Fördervereins und der Genossenschaft bestehende Küchenmannschaft keine Chance hat, mit dem Spülen nachzukommen. Seine drei leichten Sommergerichte – je 100 Portionen „Antipasti mit Ajoli und Baguette“, „Geflügelspieß mit Ratatouille und Rosmarinkartoffeln“ und „Rindfleisch pikant mit Wokgemüse und Mie-Nudeln“ – gehen außerdem weg wie warme Semmeln. Ungefähr zu dem Zeitpunkt als Rammelsberg eine Zwischenbilanz zieht ist bei Hering bereits Feierabend angesagt: „Ich hab da nicht mit gerechnet, da bin ich wirklich überrascht“, räumt der Gastronom ein, der noch einige Gerichte mehr hätte unters Volk bringen können. Sei’s drum: „Ich find’s hier cool“, zeigt sich Lina Edler (14) begeistert, die mit ihren Eltern zum Sommerfest gekommen ist und gleich mehrere Pluspunkte für die Party vergibt. Angefangen bei der tollen Livemusik des Obernkirchener Duos „Gaby & Lemmy“, über das gute Essen und die leckeren (anti-alkoholischen) Cocktails bis hin zu den vielen netten Menschen, mit denen man sich unterhalten könne. „Sogar das schöne Wetter passt“, ergänzt Ruth Dreier. Überhaupt habe sie „nur Positives“ über die Veranstaltung zu berichten, zumal das ganze Fest ja ausschließlich von Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt worden sei.

 „Die Veranstaltung ist gut, das muss man sagen“, bestätigt Michael Schmeding, der sich ebenfalls für eine weitere derartige Festivität ausspricht. Bis zum nächsten Sommer brauche die Betreibergesellschaft Sonnenbrinkbad damit allerdings nicht warten, stellt der Obernkirchener gut gelaunt klar: „Man kann ja auch noch ein Herbstvergnügen machen!“ wk

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