Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Spannende Begegnungen mit Musikern

„Posaune Pur! Camp“ Spannende Begegnungen mit Musikern

Wer auf dem Bückeberg öfter unterwegs ist, hat in den vergangenen Tagen spannende Begegnungen machen können. Denn bei den Teilnehmern des aktuell dort gastierenden „Posaune Pur! Camps“ ist es durchaus üblich, im umliegenden Wald zu üben. Für die Musiker ein schöne Erfahrung, für Spaziergänger gewöhnungsbedürftig.

Voriger Artikel
Einfach cool
Nächster Artikel
Ohne Helm gestürzt

Die meisten sind mehrmals dabei: Teilnehmer und Lehrer des Posaune Pur! Camps, darunter Franziska Woite (5. v. lks.) und Hannes Dietrich (6.v.lks.).

Quelle: mig

OBERNKIRCHEN.  Wenn es dieses Camp nicht gäbe, müsste man es eigentlich erfinden. Dieser Meinung sind alle, die „Posaune Pur!“ einmal erlebt haben. Denn während es genug Freizeiten für Bläser ingesamt gibt – das der Schwerpunkt auf „lediglich“ einem Instrument liegt – das ist selten. Die Lehrer können ihren Schüler so noch gezielter auf die Sprünge helfen und ihnen Tipps geben, die ihnen selbst geholfen haben. 18 Teilnehmer hat das Camp in diesem Jahr und viele von ihnen sind im besten Sinne „Wiederholungstäter“.

 So wie die Sarstedterin Franziska Woite, die seit 2009 sieben Mal auf dem Bückeberg gewsen ist. In diesem Jahr ist die 19-Jährige zwar nur an einem oder zwei Tagen als „Besucherin“ dabei,- eventuell will sie aber 2018 noch einmal mitfahren. „Dann bin ich 20 und liege damit genau an der Obergrenze – darf also noch mal“, meint Woite, die ein Studium zur Musiklehrerin anstrebt. Das würde die ganze Sache dann für sie rund machen, „nach vielen wunderbaren Erlebnissen hier auf dem Bückeberg und einem Riesensprung, den ich auch musikalisch gemacht habe“.

 Aber was genau ist es eigentlich, dass sie so restlos begeistert, worin unterscheidet sich „Posaune Pur!“ von anderen Camps? Die Sarstedterin muss nicht lange überlegen: „Man hat hier immer jemanden, mit dem man reden kann, wir sind hier alle auf der gleichen Wellenlänge“, sagt sie. Was in der Schule nicht der Fall gewesen sei: „Wenn ich da meinen Mitschülern mit Posaunenchor oder klassischer Musik gekommen bin, hat man mich schief angeschaut.“ Hier auf dem Bückeberg träfen sich Gleichgesinnte, die sich für ähnliche Themen interessieren - für Franziska Woite steht deshalb fest: „Hier im Posaunen-Camp bin ich groß geworden“.

 Sätze wie diese hat Hannes Dietrich schon oft gehört. Dietrich, der das „Posaune Pur!“ vor zehn Jahren ins Leben gerufen hat (zusammen mit Christopher Nimz, Tobias Schiessler und Michael Zühl), freut sich jedes Mal wieder, wie viel die Teilnehmer aus dem Camp mitnehmen. „Die Sprünge, die die machen, sind manchmal sehr groß – es ist einfach schön zu sehen, wie die jungen Musiker hier wachsen“, sagt Dietrich, der vor einigen Jahren als Landesposaunenwart tätig war und heute unter anderem einen Lehrauftrag hat.

 Am heutigen Sonnabend findet um 16 Uhr das Abschlusskonzert des Posaunencamps im Jakob-Dammann-Haus in Stadthagen statt. Das Konzert wird von den Schülern und Lehrern gegeben. mig

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg