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Sparen durch Eigenverbrauch

Kreisverwaltung will Photovoltaik auf dem jbf-Zentrum Sparen durch Eigenverbrauch

Um Kosten zu sparen, setzt der Landkreis vermehrt auf Sonnenenergie. Nach den kreiseigenen Schulen in Stadthagen, Bad Nenndorf und Bückeburg könnte auch beim Jugendbildungs- und Freizeit-Centrum (jbf) der Strom in Zukunft vom Dach kommen.

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Landkreis/Obernkirchen. Derzeit wird nach Worten von Klimaschutzmanager Horst Roch geprüft, inwieweit die Dachflächen für eine Photovoltaikanlage geeignet sind. „Noch ist aber alles offen“, betont der Klimaschutzmanager. Die Investition von rund 120 000 bis 140 000 Euro müsse wohl überlegt sein. Zumal die Verwaltung überlege, die Anlage auf dem jbf-Centrum eventuell selbst zu finanzieren. Bislang hatten private Investoren die Solarzellen auf den kreiseigenen Liegenschaften installiert und lediglich den dort produzierten Strom an den Landkreis verkauft (wir berichteten).

Im Gegensatz zu der Holhackschnitzelheizung am jbf-Centrum, die am 29. April eingeweiht werden soll, gibt es für Solaranlagen auch keine Förderung. Die größten Einsparpotenziale liegen laut Roch aufgrund der niedrigen Einspeisevergütung der rund doppelt so hohen Strompreise vor allem beim Eigenverbrauch.

Die Solarzellen auf dem Dach des jbf-Centrums müssten, in Abhängigkeit vom Verbrauch, in etwa die gleiche Leistung erzielen wie auf den Schuldächern, um Energiekosten einzusparen. Wenn keine Speicheranlage vorhanden ist, könne ohnehin nur ein Viertel bis ein Drittel der Sonnenergie genutzt werden. Die Diskrepanz zwischen den Sonnenstunden, in denen Energie produziert, und Zeiten, in denen lediglich Strom verbraucht werde, sei so groß, dass in der Regel etwa 30 bis 50 Prozent des Bedarfs durch eine Photovoltaikanlage abgedeckt werden können.

Zum Vergleich: Eine Schule verbraucht zwischen 100.000 und 200.000 Kilowattstunden. Ähnlich schätzt Roch den Bedarf in dem Herbergsbetrieb auf dem Bückeberg ein.

Generell seien die Solaranlagen auf den kreiseigenen Liegenschaften hinsichtlich ihrer Leistung eher klein. Viel größere Potenziale sieht Roch zum Beispiel auf Flächen wie der Halde am Georgschacht. Wie berichtet, könnte dort ein riesiger Solarpark entstehen, der Sonnenergie im Megawattbereich für die Nutzung in umliegenden Gebäuden produzieren könne.  tbh

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