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Spaß steht im Vordergrund

Obernkirchen / „Dance2u“-Wettbewerb Spaß steht im Vordergrund

Als „Tanzspektakel“ haben der MTV Obernkirchen und die Niedersächsische Turnerjugend den in der Kreissporthalle ausgerichteten „Dance2u“-Wettbewerb angekündigt – und dabei nicht zu viel versprochen: Zwei Tage lang kämpften dort mehr als 70 aus dem gesamten norddeutschen Raum angereiste Tanzgruppen in drei Altersklassen um einen Platz auf dem Siegertreppchen.

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Für die „SBT“-Mädels vom MTV Obernkirchen hat es bei „Dance2u“ zwar nicht für einen Pokalgewinn gereicht, über den vierten Platz in ihrer Alters- und Leistungsklasse dürfen sie aber dennoch stolz sein.

Quelle: Michael Werk

Obernkirchen. Auf dem Programm standen dabei freilich nicht Standard- und Latein-Tänze, sondern extra für dieses Event einstudierte, individuelle Choreografien der Genres Hip-Hop, Modern, Jazz sowie Street- und Video-Clip-Dance. Die Atmosphäre in der mit lauter Musik beschallten Halle glich denn auch mehr einer fetzig-fröhlichen Party als einem leistungsorientierten Tanzwettbewerb. Was im Übrigen auch daran lag, dass die rund 850 Teilnehmer selbst (mehrheitlich Mädchen und junge Frauen, Jungs respektive Männer sind indes Mangelware) ausgesprochen gut drauf waren.

 Einsteiger und Fortgeschrittene

 „Bei dieser Veranstaltung geht es vor allem um den Spaß und nicht unbedingt um das Gewinnen“, berichtete Michael Fehst, der die alljährlichen „Dance2u“-Wettbewerbe 2006 mit aus der Taufe gehoben hatte und bei der aktuellen Ausgabe in Obernkirchen den Part des die Stimmung zusätzlich anheizenden Moderators innehatte. Schließlich waren sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene mit von der Partie.

 Nichtsdestotrotz ging es für die Akteure auch darum, bei ihren Auftritten als Team eine gute Figur zu machen und nicht nur das im Wesentlichen aus den Mitbewerbern bestehende Publikum zu begeistern, sondern eben auch die fachkundige Jury. Bewertet wurden die einzelnen Wettbewerbsbeiträge dabei wie folgt: Um hinsichtlich der „Choreografie“ eine hohe Punkzahl zu erhalten, war es laut Fehst etwa wichtig, Tempowechsel in die Darbietung einzubauen und den zur Verfügung stehenden Platz bei der Tanzdarbietung gut auszunutzen. Also sich als Gruppe sowohl in der Fläche zu bewegen als auch dergestalt in die Vertikale zu gehen, dass Tanzfiguren flach am Boden und als Pyramide oder Hebefiguren gezeigt werden. Bei der „Technik“ kommt es unter anderem darauf an, wie „sauber“ die Tänzer und Tänzerinnen nach einer schnellen Drehung stehen und die Schritte gesetzt sind. Und „Image“ umfasst Kriterien wie die Synchronität der Tänzer, die Musik und die Outfits.

 Letzteres ist die Erklärung dafür, dass es ein – im Wortsinn – buntes Völkchen war, das in der Kreissporthalle aufmarschierte. Die Palette der Aufmachungen reichte vom einheitlichen, aber schlichten Jazzdance-Dress über den coolen Hip-Hop-Look mit Basecap und Handschuhen bis hin zu aufwendigen Kostümierungen. Darunter sogar ein paar ernst dreinschauende „Piraten“-Frauen, die unübersehbar viel Aufwand getrieben haben, um eine so perfekte Maskerade hinzubekommen: „Wir sollen so böse gucken, denn das gehört ja zu dieser Rolle“, betonte Alice Semm.

 Keine Altersbegrenzung  nach oben

 Außer mit ihrer Kostümierung überraschte diese unter dem Namen „Two Generations“ firmierende Tanztruppe des Sportvereins Wedes-Wedel noch damit, dass auch zwei reifere Jahrgänge zum ansonsten recht jungen Ensemble zählen, von denen eine die 54 Jahre alte (aber jünger aussehende) Alice Semm ist. Das Tolle an einem Verein sei doch, dass jeder der Lust hat, mitmachen kann, resümierte sie. Und bei dem Wettbewerb „Dance2u“ gebe es folglich auch keine Altersbegrenzung nach oben.

 Zurück zum MTV: Der gastgebende Obernkirchener Verein war ebenfalls mit seinen drei Streetdance-Gruppen bei dem Event vertreten – allen voran mit den „SBT“-Mädels, für die es bei der Norddeutschen Meisterschaft Platz zwei und bei der Deutschen Meisterschaft Rang fünf gegeben hatte: „Wir hoffen, dass wir hier einen Pokal bekommen“, verriet eine von ihnen, Verena Feldmann. „Aber wenn es nicht reicht, haben wir trotzdem Spaß gehabt und Erfahrungen gesammelt.“ Immerhin: Am Ende des Wettbewerbes landete das „SBT“-Team in der Kategorie „Adulds (ab 16 Jahre)/Fortgeschrittene“ auf Rang vier bei 37 konkurrierenden Gruppen. Weiterer Wettbewerbskategorien waren „Kids“ (bis elf Jahre) und „Teens“ (zwölf bis 15 Jahre). wk

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