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Spielplatz: Jetzt sollen es die Freiwilligen richten

Vehlen / Finanzen Spielplatz: Jetzt sollen es die Freiwilligen richten

Mit dem Gießkannen-Prinzip sollte Schluss sein, jeder Spielplatz der Stadt sollte grundsaniert werden, hatte der Stadtrat vor Jahren beschlossen. In Vehlen ist jetzt „Am Weidkamp“ auf dem dortigen Spielplatz der Stillstand eingetreten: Es fehlt das Geld.

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Das Großspielgerät ist zwar gekauft, aber die Lücken für die kleineren Spielgeräte sind unübersehbar. © rnk

Vehlen (rnk). Rat und Verwaltung hatten seinerzeit eine Grundkonzeption für den Spielplatz, die auch weitgehend umgesetzt werden konnte. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurden die Altgeräte abgebaut und entsorgt, und was nicht abgängig war, wurde soweit wie möglich instand gesetzt. Das Großspielzeug wurde angekauft und aufgebaut, auch die Geländemodulation für die BMX-Bahn konnte noch umgesetzt werden.

Die Sanierung der Spielflächen führte zwar zu einem bespielbaren und sicherem Zustand, aber die Lücken sind dennoch unübersehbar: Die Ergänzungen, die für den südwestlichen Teil des Spielplatzes vorgesehen waren, stehen noch aus: Sitzplätze gibt es nicht, der Sandbereich mit weiteren Spielgeräten (angedacht waren Niedrigseilarten) fehlt, diverse Kleinspielgeräte glänzen auch durch Abwesenheit. Außerdem fehlt das lang diskutierte Schild am Eingang, mit dem die Besucher auf die Spielregeln aufgeklärt werden sollten.

Kurzum: Die Umsetzung ist aufgrund von Mitteleinsparungen und fehlender Zeiten auf dem städtischen Bauhof, wo die Mitarbeiter mit wichtigeren Dingen beschäftigt sind, mittendrin stecken geblieben, wie es Stadtjugendpfleger Erhard Vinke vor dem Arbeitskreis Dorferneuerung erklärte. Die für 2010 in den Haushaltsplan gesetzten Mittel von 20.000 Euro seien gestrichen worden, und wenn auch der Ortschaft Vehlen die Umsetzung der Maßnahme und die Mittelbereitstellung in der Vergangenheit zugesichert worden sei, drohe für dieses Jahr ein ähnliches Schicksal, schließlich habe sich der finanzielle Hintergrund der Stadt nicht verbessert, sondern stehe ähnlich schlecht dar.

Vinkes Vorschlag: Mit einer Initiative innerhalb der Ortschaft könnte die Maßnahme noch in diesem Jahr umgesetzt werden, es müssten sich nur Mitstreiter für die freiwilligen Arbeitseinsätze finden, denn die Spielgeräte selbst, die instand gesetzt und aufgebaut werden müssten, befinden sich auf dem städtischen Bauhof. Und, so Vinke, sie seien „größtenteils einsatzbereit“.

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