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Sportliche Senioren sind nicht einsam

Obernkirchen Sportliche Senioren sind nicht einsam

„Aktiv und gesund in der zweiten Lebenshälfte (AGIL)“ ist das Motto eines Aktionstages gewesen, den der Kreissportbund Schaumburg in Kooperation mit dem Golf-Club Schaumburg und der BKK24 ausgerichtet hat.

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Auf der Driving Range des Golf-Clubs Schaumburg erklärt Golf-Trainer Michael Dunwoodie (links) Teilnehmern des „AGIL“-Aktionstages, wie Abschläge ausgeführt werden.

Quelle: wk

Obernkirchen. Maximal 36 Teilnehmerplätze waren zunächst eingeplant, doch da die Anzahl der Anmeldungen die Erwartungen deutlich übertraf, nahmen 60 Senioren teil.

 Auf dem Programm standen – als Schwerpunkt – eine theoretische Einführung in den Golf-Sport durch Golf-Trainer Sebastian Neuhaus und eine praktische Einweisung in das Golfspielen durch drei professionelle Golflehrer des Clubs. Daneben informierte die Fachapothekerin für Gesundheitsberatung, Dr. Petra Schäfer, (Rinteln) über „Gesund älter werden“. Die Bedeutung des Sports hob in diesem Kontext überdies der Seniorenbeauftragte des Kreissportbundes hervor.

 „Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten ständig gestiegen“, berichtete Friedrich Meier. „Aktuell beträgt die Lebenserwartung 82 Jahre bei den Frauen und 77 Jahre bei den Männern.“ Dabei komme es jedoch nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird. Altern dürfe nämlich nicht Pflegebedürftigkeit bedeuten. Vielmehr gehe es darum, „Lebensqualität durch Mobilität und ein selbstbestimmtes Leben“ zu erhalten.

 „Die Steigerung der individuellen Lebensqualität im Alter ist aber nur durch rechtzeitige Präventionsmaßnahmen zu erzielen“, betonte er. Wichtig seien eine gesunde Ernährung, Bewegung, geistiges Training, Hygiene, Stressbewältigung und Vorsorgeuntersuchungen. Viele Erkrankungen könnten somit vermieden werden.

 „Gute Partner der Generation 50+ sind Sportvereine“, so Meier. Dort würden Ältere nicht nur ein attraktives Bewegungsangebot finden, sondern Gleichgesinnte treffen und neue Kontakte knüpfen. Die Sportvereine seien „soziale Begegnungsstätten, die Vereinsamung im Alter verhindern“.

 Gleichwohl sei es wichtig, dass die Vereine noch mehr „differenzierte Angebote“ für die ältere Generation offerieren, appellierte der KSB-Seniorenbeauftragte, und unterstrich: „Ziel muss es sein, möglichst viele Menschen für Sport und Bewegung zu gewinnen.“ wk

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