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Stift spendet für Kirche in Litauen

Neue Fenster für Neogotik-Bau Stift spendet für Kirche in Litauen

„Es ist einfach unglaublich, was diese kleinen Kirchengemeinden bewegen.“  Auch einige Zeit nach dem Vortrag des litauischen Geistlichen Mindaugas Kairys beim Treff im Stift Obernkirchen zeigt sich Werner Hobein, der Vorsitzende des gleichnamigen Vereins, immer noch beeindruckt von dessen Referat.

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Die Kirche im litauischen Willkischken: In der Sowjetzeit diente das Gotteshaus unter anderem als Mühle und Getreidespeicher.

Quelle: Wikipedia

Obernkirchen. Und so wie er Kairys’ Schilderungen über den mühsamen Wiederaufbau des dortigen evangelisch-lutherischen Gemeindewesens nach der 1990 gefeierten Wiedererlangung der nationalen Unabhängigkeit Litauens empfunden habe, sei es offenbar auch vielen anderen Zuhörern gegangen. Diesen Eindruck hat er jedenfalls in den von ihm mit etlichen Besuchern nach dem Vortrag geführten Gesprächen gewonnen.

 Und das erkläre, so Hobein, denn auch deren Bereitschaft, die Arbeit des in einer „echten Diaspora-Situation“ befindlichen, von Kairys geleiteten Landesverbandes der Diakonie in Litauen, mit einer Geldspende zu unterstützen. Die vom Verein Treff im Stift Obernkirchen spontan beigesteuerten kompletten Einnahmen aus der Abendkasse des Vortrages mit eingerechnet, kam dabei ein Betrag in Höhe von rund 900 Euro zusammen, der dem Diakonie-Landesverband bereits zur Verfügung gestellt wurde.

 Verwendet werden soll das Geld für die Anschaffung eines neuen Kirchenfensters für die Ende des 19. Jahrhunderts erbaute, neogotische Kirche der litauischen Kirchengemeinde in Willkischken, die während der Zeit der Zugehörigkeit zur Sowjetunion – wie viele andere Kirchengebäude auch – arg in Mitleidenschaft gezogen worden war. In diesem Fall beispielsweise war das Gotteshaus zu einer Mühle und einem Getreidespeicher umfunktioniert und der Kirchenturm abgerissen worden.

 Inzwischen ist das historische Kirchengebäude zwar wieder restauriert, um aber alle Kirchenfenster mit schönen Verglasungen auszustatten, dafür war bislang noch kein Geld da. Deshalb wurden einige Fensteröffnungen in der Fassade zunächst mit schlichten Fenstern geschlossen. Demnächst jedoch wird ein weiteres dieser rein funktionalen Fenster ausgebaut und durch ein zum Stil der Kirche passendes, richtiges Kirchenfenster ersetzt. Dank der Geldspende aus Obernkirchen. wk

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