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Streifzug durch drei Jahrhunderte

Musikalischen Spaziergang Streifzug durch drei Jahrhunderte

Zu einem musikalischen Spaziergang durch drei Jahrhunderte hatte die evangelische Kirchengemeinde der Bergstadt in die Stiftskirche St. Marien eingeladen.

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Regina Ackmann (Mitte) ist von ihren beiden jungen Solisten Hanna Frick und Luca Wolff begeistert.

Quelle: sig

Obernkirchen. Zu dieser Auswahl war es nicht zufällig gekommen. Kantorin Regina Ackmann wollte zwei jungen Nachwuchstalenten aus dem Schaumburger Land die Chance bieten, sich vor einem größeren Publikum zu präsentieren.

 Die jugendlichen Solisten befinden sich in der Vorbereitung auf den nächsten Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“. Ihre Solopartien müssen sie am 24. Januar in Syke vortragen.

 Die 15-jährige Hannah Frick aus Rinteln hat ihre musikalische Laufbahn im Alter von sechs Jahren mit der Blockflöte begonnen. Seitdem wird sie von Karin Dennhardt-Walter von der Kreisjugendmusikschule betreut, die sie in diesem Jahr auch nach Syke begleiten wird.

 An diesem Wettbewerb hatte die Flötistin bereits als Achtjährige erstmals teilgenommen, und zwar in der Duo-Wertung. Mit elf Jahren qualifizierte sie sich als Duo mit ihrem älteren Bruder Julian für den Landesentscheid in Osnabrück. Das gelang Hannah 2012 auch als Solistin.

 Dass ihr die Musik im Blut liegt, beweist Hannah auch mit einem anderen Instrument. Sie spielt nämlich seit ihrem siebten Lebensjahr noch Geige und zeigte auch dabei ihr Können bereits bei zwei Regionalwettbewerben.

 Der junge Posaunist Luca Wolff nahm mit sechs Jahren beim TSV Krainhagen Blockflötenunterricht. Schon ein Jahr später entschied er sich für die Posaune. Diese Ausbildung leitete in Krainhagen Martin Nagel von der Kreisjugendmusikschule. Bei seinem ersten Solostart siegte Luca Wolff in Syke und wurde Dritter auf Landesebene. Im Vorjahr wurde der dann Fünfzehnjährige bereits mit seinem Instrument Landesbester.

 Zusammen mit diesen beiden jungen Talenten bot Ackmann ein beeindruckendes Konzert zum Ausklang der Weihnachtszeit. Sie brachten Kompositionen aus unterschiedlichen Zeit- und Stilepochen zu Gehör. Darunter waren Werke von Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi und Nikolai Rimsky-Korsakov. sig

 Ackmann begleitete ihre jungen Mitspieler am Klavier und steuerte ausgewählte Orgelkompositionen bei. Eine gut gefüllte Stiftskirche zeigte den Ausführenden, dass die Zuhörer an diesen Auftritt besondere Erwartungen geknüpft hatten. Und diese Erwartungen wurden absolut erfüllt.

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