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Obernkirchen Stadt Umwandlung der Arbeitswelt als Voraussetzung
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Umwandlung der Arbeitswelt als Voraussetzung
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20:15 29.07.2011

Obernkirchen (rnk). Gerade im ländlichen Bereich komme es darauf an, ein bedarfsorientiertes, flexibles ÖPNV-Angebot zu erhalten und auszubauen. Notwendig sei es, ehrenamtliches Engagement zu nutzen: „Die Kapazitäten stehen mit den jung gebliebenen Mittsechzigern zur Verfügung.“
Die Zukunft liege auf keinen Fall in der Auflösung, sondern sehr viel mehr in der Weiterentwicklung bestehender Strukturen, wie beispielsweise der „Kontaktstelle Ehrenamt“ hin zu einer Freiwilligenakademie, die sich stärker auch um die Weiterbildung der Ehrenamtlichen kümmere. Denn dabei gelte: Wenn die Profis kommen, werden viele Laien passiv und stellen ihre Mitarbeit ein. Aber die klassische, langjährige ehrenamtliche Mitarbeit finde kaum noch statt: „Es heißt vielmehr, zeitlich befristetes, auf eine Aufgabe zielendes Engagement zu nutzen.“
Sinnerfüllte Tätigkeiten im sozialen Bereich könnten Erwerbsarbeit zwar nie ersetzen, aber ihren Verlust auszugleichen helfen. Freiwillige würden nicht dadurch motiviert, dass sie öffentliches Geld sparen oder neue Sponsoren gewinnen, sondern dass sie etwas für andere tun – etwas, das Sinn habe und Spaß mache. Heute habe man die Aufgabe, heißt es in einem von Feuerbach verteilten Thesenpapier, Rahmenbedingungen zu schaffen, „die unsere Lebensqualität bis ins hohe Alter sichert“. Diesem Ziel diene vor allem die Errichtung des neuen Schaumburger Klinikums in Vehlen.