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Veranstalter kündigt Vertrag: Nur noch einmal Markt?

Obernkirchen / Frühlingsmarkt fällt aus Veranstalter kündigt Vertrag: Nur noch einmal Markt?

Der Frühlingsmarkt fällt in diesem Jahr aus. Das teilte Bürgermeister Oliver Schäfer auf der jüngsten Sitzung des Obernkirchener Stadtrates mit. Außerdem wird die Schaustellerfamilie Steuer noch einem Markt in der Bergstadt organisieren, nämlich den Barbarossa-Markt. Der entsprechende Vertrag wurde zum Jahresende gekündigt.

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Die Zeiten, in denen sich hoch über den Dächern der Stadt ein Karussell drehte, sind Jahre vorbei. Jetzt steht der gesamte Markt vor der Abschaffung.

Quelle: Archiv

Obernkirchen (rnk).  Dass der Frühjahrsmarkt in Obernkirchen in diesem Jahr ausfalle, habe Marktleiterin Ursula Steuer mit Terminüberschneidung durch die Verlegung eines anderen Marktes in Bad Salzuflen-Schöttmer angegeben und begründet, so Schäfer: Der Verwaltungsausschuss habe diese Absage auch akzeptiert.

 Zugleich habe die Veranstalterin bestätigt, den Barbarossa-Markt im Herbst vertragsgemäß durchzuführen.

 Es könnte der letzte Markt der Stadt unter der Regie der Firma Steuer sein: Der Durchführungsvertrag wurde zwischenzeitlich seitens der Veranstalterin zum Jahresende gekündigt, sagte Schäfer. Die Folge: Die Verwaltung wurde daher beauftragt, Kontakt mit möglichen Interessenten zur Durchführung von Märkten unverzüglich aufzunehmen. Bis Ende April wollen die Fraktionen dann entschieden haben, ob es künftig noch zwei Märkte oder doch nur einen Markt geben wird.

 Es war, wenn man so will, ein Ausstieg mit Vorlauf und Ankündigung. Auch im gerade vom Rat verabschiedeten Haushaltssicherungskonzept findet sich das Thema Markt wieder. In den vergangenen Jahren sei seitens des Veranstalters ein steigender Rückgang der Marktbeschicker beklagt worden, der Bornemannplatz sei außerdem nicht attraktiv genug, zumal die Stromversorgung dort nicht ausreichend sein. Auch die Zusammenarbeit, so die Verwaltung, zwischen den Gewerbetreibenden und dem Veranstalter müsste verbessert werden; dort hatte es immer mal kleinere Reibereien gegeben.

 Im vergangenen Jahr hatte zudem die Kirche für erheblichen Gesprächsbedarf gesorgt: Sie sah durch die Schallwellen des Autoscooters, der auf dem Kirchplatz aufgebaut wird, die neu sanierten Fenster der Stiftskirche in ernsthafter Gefahr. Es folgten einige Gespräche, die zu einer Neuaufstellung des Autoscooters auf dem Kirchplatz führen sollten.

 Dazu kam es dann gar nicht: Der Autoscooter tauchte zum Barbarossa-Markt gar nicht erst auf.

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